Kein Screen sagt mehr als tausend Worte…

Ok, ich bekenne mich schuldig: Es hat mich wieder gepackt und ich bastle momentan an einem neuen Softwaresystem für den Hive. Das System wird eine Alternative zum TriOS und besitzt als Kern eine eigene Programmiersprache, die ich ganz unerotisch auf den Namen "m" getauft habe. Im Gegensatz zu TriOS, Spin und PropForth ist es ein völlig neuer Ansatz, dessen Ziele man in vier Worten zusammenfassen kann: autark, klein, schnell und einfach.
Autark: Das System soll sowohl Interpreter, Compiler, Debugger, Quelltexteditor enthalten und mit diesen Funktionen sofort und ohne Bootzeit (also aus dem EEPROM) einsatzbereit sein.
Klein: Ziel ist eine Größe von 2 KB Speicherverbrauch in Regnatix - 30 KB stehen also für die eigentliche Anwendung zur Verfügung.
Schnell: Die Kernroutinen sind in PASM geschrieben. Ein erster Vergleich ergab, dass m deutlich schneller als Spin und PropForth ist.
Einfach: Ein kleiner und übersichtlicher, klar verständlicher Befehlssatz.
Das sind die Ideen. Momentan läuft die VM, also der innere Interpreter. Der äußere Interpreter und der Parser inklusive Zeileneditor ist zum überwiegenden Teil fertig und ich hoffe dieses Wochenende das erste mal ohne Spin-Debugger interaktiv mit m arbeiten zu können.

> Kann ich aus dem Bild schließen, das dies ein an Colorforth angelehntes System ist ?
Bei der aktuellen Version verwende ich Farben als Tags, da ich den Parser in einen anderen Chip verlegt habe und vorgeparsten Quelltext eingebe. Irgendwo gleicht es da ein wenig colorForth, aber m ist kein colorForth - Moore geht da viel weiter als Colortags und Farben zu verwenden.
Das mit den Farben ist ein Experiment um zu schauen, wo die Vor- und Nachteile dabei sind. Parallel möchte ich aber noch mit einem klassischen Parser ohne Colortags experimentieren und vergleichen, welche Version einen einfacheren Code mit sich bringt und wie übersichtlich die resultierenden Quelltexte sind.
Kann ich aus dem Bild schließen, das dies ein an Colorforth angelehntes System ist ?