Vorstellung

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laserjones
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Re: Vorstellung

Beitrag von laserjones »

Jetzt hört aber mal auf - was ihr euch unter "Vorstellung" so vorstellt, sprengt ja jede Vorstellungskraft! :mrgreen:
Momentan ist richtig, momentan ist gut – nichts ist wirklich wichtig, nach der Ebbe kommt die Flut. (Herbert Grönemeyer)
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OneOfTwo
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Re: Vorstellung

Beitrag von OneOfTwo »

Servus,

ich bin im Begriff mein Informatikstudium erfolgreich zu beenden. Leider qualifiziert ein Diplom nicht sonderlich für den HIVE, zumal meine Spezialisierung in Richtng der abstrakten Softwareentwicklung geht. Am liebsten kein Code sondern nur UML.

Ich vertrete die feste Ansicht, das man wissen sollte wo man hin will. In meinem Fall Entwurf und Design (CASE) und wenn überhaupt, dann high level Programmiersprachen einsetzen. Damit verdien ich sogar mein Geld, man glaubt es kaum. Beim HIVE kann man das erstmal vergessen. Ich habe allerdings sehr viel Spass an technischen Spielereien. Nerdig und geekich bin ich also auch.

Den Thread, zum Thema 'OS', verfolge ich bereits... wohl definierte Schnittstellen müssen her ;)
Und das der HIVE autark wird ist auch ein schönes Ziel, Texteditor, Compiler, Linker etc. ist ein zu verfolgendes ziel.

Meine informationstechnische Vorschädigung erwähne ich hier nicht weiter, nur soviel: es ist doch schön wenn man sich nicht um Speicherverwaltung kümmern muss, oder? Ich weiss, hier wird es nicht ohne gehen.

Ende der Präsentation.
Ingo
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Vorstellung

Beitrag von Ingo »

Hallo zusammen,

ich habe den "First Contact" mit dem Hive eher nebenbei auf dem Treffen der ZX Spectrum - Fans in Wittenberg vor einigen Wochen gehabt. Nach einiger Zeit des Lesens auf der Homepage war ich dann infiziert und wurde durch Erwerb eines Sets aus Platine und Propeller-Chips assimiliert.

Ich gehöre wohl zu den älteren im Board, da ich bereits 1960 den Klapperstorchtransport in Anspruch genommen habe.
Habe in der DDR (nein, ich meine keine "ehemalige" sondern die damals "real existierende" DDR) Elektronikfacharbeiter mit Abitur gelernt und anschließend Hochfrequenz- und Schaltungstechnik studiert.
Ende der 80-er Jahre hatte ich begonnen einen Z80-Rechner zu bauen (ZX-Spectrum-Clone). Als das Original dann plötzlich billig wurde, habe ich mir lieber ein solches durch den Großmutterimport von Vobis mitbringen lassen und die Bastelei auf die Peripherie (Disketteninterface) verlegt. Seit Ende der 90-er bin ich aktiv im Spectrum-User-Club und pflege meine wieder entdeckten Hardwareschätzchen.
Das Rauskitzeln der Möglichkeiten aus übersichtlicher Hard- und Software reizt mich immer noch erheblich mehr als die Tätigkeit als unfreiwilliger Betatester der neuesten Updates der Wintel-Konsortien.

Die Möglichkeit als Teil des Hive-Kollektivs neue Computersphären zu entdecken, neues Hive-Leben, neue Hive-Zivilisation erscheint mir spannend genug, mich assimilieren zu lassen.

Grüße aus Potsdam Ingo.
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hoeppie
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Re: Vorstellung

Beitrag von hoeppie »

Hallo,

ich bin Baujahr 69. Mein erster Kontakt war Atari mit Steckmodulen, den Vorläufer der VC2600, dann kam ein VC20 von einem Freund meines Bruders.
Handbuchlesen und das erste Zahlen-Raten-Spiel erstellt. Leider hatte ich den Rechner nur ein paar Tage. Sonst bin ich nach Schule zu Karstadt und Sammelt meine ersten Basic Erfahrungen.
Einige Kiddies waren so fit, das sie nach der Schule ein kleines Autorennspiel programmierten.

Auf dem Gymnasium kam dann ein Basisrechner dazu, den wir nutzen und Anschauen durften. Ich stieg in die Informatik AG ein, wo wir dann einen TI/99 4a mit Tape und Basic-Erweiterung hatten.
Auf den erstellten wir dann ein Willkommen-Demo für uns französische Partnerschule,
mit Animation, Berliner Bär und den Hymnen.

Nach der Zeit kam dann unser „Rechenzentrum“ und es gab ab der Oberstufe Informatik Ein Unix System mit Pascal zum lernen.Was kann man für Spaß haben mit den Befehlen wall, mail, banner. In der Informatik AG ging es dann mit C los. Parallel kaufte ich mir dann den Aldi C64 PC mit GEOS. Das Geld verdiente ich mir durch Regale auffüllen bei Reichelt.
.
Zu meinen Geburtstag gab es dann das GEOS-Buch, weil alle meine Kumpels natürlich auch GEOS und den Floppy-Speeder haben wollten. Ich hatte dann mein erstes eingedeutschtes GEOS. Mit ein paar Tricks war es dann möglich eine Version zu erstellen, die mit den FCII auf die Diskette geschrieben wurde. Laden und RESTORE gerückt und GEOS startete ohne Kopierschutz.

Dann kam ein 486DX50 usw. Den C64 hatte ich an meinen Neffen vermacht und nie wieder gesehen. Sniff.

Mittlerweile mache bei der BCC (Berliner C64 Club) mit und helfe beim Organisieren der jährlichen BCC#Party. Hie und da Säubere und Instandsetze ich alte Rechner und Zubehör. So 3 C64,ein 128er, Amiga 500, Atari 800XL, meine erste VC2600, 4 4Plus und ein Wenig Kleinkram sind mein Eigen. ;)
Auch so neuere Sachen löte ich mir zusammen, eine NeoRAM und ein paar MMC2ICE hab ich auch und diverses Kleineres.

Der Hive ist ein Herausforderung für mich und ich möchte versuchen einen C64 Emulator hin zu bekommen.

Nebenbei sammele ich noch alte 8/16Bit Software für die PC-Welt. Ich hab so nahe zu alle Turbo-Pascal Versionen. :)
Windows von 1.0 bis 98, eine ME-Version fehlt noch. OS/2 3.5 und 4 habe ich auch noch im Fundus.

Gruß Höppie
8 Bit sind genug, sonst komme ich am nächsten Tag nicht aus dem Bett. ;)
quix
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Registriert: Sa 22. Okt 2011, 16:10

Re: Vorstellung

Beitrag von quix »

Der Thread ist nun ein wenig mit Spinnweben behangen, die ich mal wegfegen will:

71er Baujahr (kleine Macken machen sich inzwischen bemerkbar, jedoch noch ohne Neustart funktionsfähig). Meine Laufbahn begann in einem Computerclub an einem KC85/3. Meinem Vater gelang es dann Ende der 80erJahre so ein Teil mal über die Februar-Ferien für mich zu organisieren. Dann kam kurz vor der Wende ein C64, den ich hauptsächlich mit Geos nutzte. Nach der Wende holte ich mir einen Amiga 500. Nebenbei schielte ich in Richtung Mac, baute mir einen 286 mit DR-DOS zusammen und verkaufte ihn innerhalb von 2 Wochen gewinnbringend. Laut, groß, schwer, häßlich. Dafür ergatterte ich einen gebrauchten Mac 512kE (der bessere mit den 800k-Laufwerken!). Dann ging es Schlag auf Schlag: Amiga 1200, Mac Classic II, Mac IIci, Mac IIvx, Mac Powerbook Duo mit Dock II, iMac tangerine, eMac, Intel Mac (17“, der erste), iMac Alu 21“. Mich haben schon immer diese grafischen Oberflächen gereizt. Die Einfachheit der Bedienung ist halt schick. Momentan nutze ich noch ein Netbook von Medion welches ich als Hackintosh getunt habe.

Meine Bastelader verlief parallel. Das zerlegen von elektronischen Geräten war ein Hauptinteresse, welches meine Eltern nie mit mir teilten. Hauptsächlich Radios und Kassettengeräte mussten des öfteren daran glauben. Gefundene alte Fernseher versuchte ich mit meinem damligen Laienwissen auf Vordermann zu bringen.

In meiner Computerzeit war an einen Scanner zu tiefsten DDR-Zeiten nicht zu denken. Ich baute einen Präsident-Drucker folgendermaßen um: In ein Gehäuse eines alten, leeren Farbbandes verbaute ich eine kleine Schaltung mit einem Optokoppler. Keine Ahnung, woher ich die hatte. Die Steuerung übernahm mein C64. Die Programmierte ich selbst. Es war ja kein Geheimniss, die Druckersteuercodes an den Drucker zu schicken. Der Drucker führte den Optokoppler und den Papiertransport und über die Joystickports las ich den Optokoppler aus. logisch, dass nur einzelne Seiten und keine Hefte/Bücher gescannt werden konnten. Die Programmierung führte ich in Basic aus. Das Ergebnis der Grafiken war mieserabel. Hochauflösend hieß dann langsamer scannen. Es konnten nur grobe Grafiken gescannt werden. Keine Ahnung, welcher DPI-Zahl das heute entsprechen würde.

Ein anderes Projekt war eine Maus. Ja, so ein Ding baute ich mir auch. Das Problem war, dass ich nur einmal so ein Teil im Fernsehen gesehen hatte und mir die Funktionsweise zusammen reimte. Es war - glaub ich - die Computerzeit in der ARD vom bayrischen Rundfunk. Jedenfalls suchte ich nach passender Hardware. im Bad war ich dann fundig. Der Deoroller meiner Schwester musste dran glauben. Den Kugelkopf montierte ich ab und unterzog ihn eine Grundwäsche von mehreren Stunden. Dann sägte ich in den Kugelhalter zwei Öffnungen (X- und Y-Achse), schnitzte zwei Gummi-Walzen aus einem Radiergummi und spießte diese auf zwei Nadeln. So hatte ich das Patent nochmal erfunden. Das Prinzip ist ja nun bekannt. Das Problem war die Abtastung. Zwei einigermaßen runde Scheiben versehen mit 1mm Bohrungen und selbstgebauten Abtastvorrichtung klebte ich an den Nadeln fest. Die Programmierung erfolgte abermals mit meinem C64. Das Ergebnis war niederschmetternd. Die Präzision ließ zu wünchen übrig und die Wende kam genau zur richtigen Zeit für eine echte Commodore Maus.

Leider sind von den Projekten nichts mehr übrig geblieben. Vieles habe ich verkauft und auch verschrottet. Leider.
josto
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Re: Vorstellung

Beitrag von josto »

Hallo, ich will mich anschließen...

Ich war vor Weihnachten auf der Suche nach einem programmierbaren Roboterbausatz als Geschenk für meinen Sohn. Für ihn habe ich zwar nichts gefunden, aber dafür bin ich hier hängen geblieben. :-)

Ich hatte bisher nichts mit Retro-Computern am Hut, bin aber inzwischen von dem Virus gefangen.

Ich bin Jahrgang 63, gehöre also auch schon zu den älteren Semestern hier. Beruflich habe ich mit der Programmierung von Embedded Systemen zu tun.

Meine Computer-Laufbahn fing so ca. 1982 ganz bescheiden an, als ich mir einen TI59 kaufte. Diesen programmierbaren Taschenrechner besitze ich heute noch, der Akku hat aber inzwischen schlapp gemacht. Danach kamen ZX80, ZX81, TI-99/4A, C64, dann lange nichts.

Mein erster PC war ein 386-SX16 mit wahnsinnigen 2 MByte Hauptspeicher. Ich hatte damals von Linux gehört und wollte auf alle Fälle gerüstet sein. Es folgten mehrere weitere PC-Käufe und Aufrüstaktionen, immer aber mit DOS/Windows als Betriebssystem. Linux war zwar meist auch auf der Platte, aber ich habe nie den kompletten Umstieg gewagt.

Seit meine Kinder sich für Computerspiele interessieren und bei uns daheim LAN-Parties veranstalteten, habe ich den Umstieg zu Linux (Ubuntu) vollzogen. Seitdem gehört mein Rechner wieder mir alleine :-)

Privat beschäftige ich mich inzwischen fast ausschließlich mit Python als Programmiersprache. Python nutze ich für alle privaten Projekte (Tools mit/ohne GUI, Compilerbau/VMs, Web-Applikationen, usw.) Bei Python gefällt mir vor allem, dass die Programme unverändert sowohl unter Linux als auch unter Windows laufen.
Darüber hinaus war aber schon immer mein Traum, auf einem Mikrocontroller-System Programme zu erstellen, compilieren und auszuführen und so mein eigenes, autonomes System zu schreiben.

Meine Zielplattform war damals ein Infineon C166 Mikrocontroller. Versuche in BASIC (BASIC-Interpreter von Diomidis Spinellis) waren mir zu langsam, um vernünftig damit zu arbeiten. Später habe ich dann EFORTH auf den C166 portiert. Dies hat zwar auch prima funktioniert, mit Forth bin ich nie warm geworden. (dürfte auch bei Hive der Fall sein).

Danach ist mir das Drachenbuch in die Hände gefallen. Ich wollte dann einen richtigen Compiler mit C-ähnlicher Syntax schreiben, habe aber bald einsehen müssen, dass dieser nie auf dem C166 laufen wird. Danach habe ich noch mehrere Anläufe mit Cross-Compilern für verschiedene Targets unternommen, aber keines der Projekte wirklich fertiggestellt. Es ist halt bei den meisten Projekten so: Wenn „die Nuss geknackt“ ist, wird's langweilig und man fängt etwas Neues an.
So ist es bis heute geblieben....

Viele Grüße aus dem Allgäu
Joe (josto)
Täglich verschwinden Rentner im Internet, weil sie "Alt" + "Entfernen" gleichzeitig drücken...
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HWHardSoft
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Re: Vorstellung

Beitrag von HWHardSoft »

Hi,

also mit dem "ALT" und "Entfernung" drücken hab ich nach aktuellem Stand noch ca. 25 Jahre Zeit (aber man weis ja nie, was sich unsere Regierung noch einfallen läßt)...

Meine erster Computer war ein Jugend+Technik Computer, für den ich damals sehr viel Zubehör gebastelt habe... Dann kam die Wende und diverse PCs lösten sich ab. Da ich auch beruflich viel mit Entwicklung zu tun habe, konnte ich meine Bastelleidenschaft immer im Job ausleben. Leider (oder Gott sei dank) wurde die Firma in der ich arbeite immer größer und der Verwaltungsaufwand auch. Zum Basteln komme ich da leider nicht mehr, deshalb habe ich vor einiger Zeit wieder angefangen, selbst Spiele und kleinere Hardware zu entwickeln, um nicht aus der Übung zu kommen.

In der letzten Zeit habe ich mich vor allem mit der Uzebox beschäftigt und für diese Konsole einige Spiele entwickelt. Nal schauen, was nun der Hive bringt.

@quix
Das mit dem Scanner kommt mir irgendwie bekannt vor:

Gruss

Hartmut
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PropellerFan
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Re: Vorstellung

Beitrag von PropellerFan »

Hallo, ich werde mich hier auch mal vorstellen:

Ich bin Baujahr 2000, also noch ganz jung :D .
Als ich 4 war brachte mir mein Opa die erste LED von Conrad mit. So entwickelte es sich halt so weiter, das ich mit 6 Jahren meine erste Flip-Flop Schaltung selbst entwarf. Als ich dann mal von meinem Vater (Arbeitet als Systemadmin) mitgenommen wurde und dann von selbst anfing für die Arbeit alte Laptops mit Win XP zu bestücken, schenkte mir mein Vater seinen AtariST und einen alten PC mit Windows NT und einem Intel Pentium Overdrive (166Mhz). In der 2. Klasse habe ich dann für die Schule die PCs repariert und 1.-,2.-,3.- und 4. Klässsler ind die Bedienung einse Computers eingeführt. Mit dann so ca. 8 Jahren interessierte mich dann aber wieder mehr die Technik. Deshalb bekam ich von einem Arbeitskollegen meines Vaters ein ein altes Hameg Oszi (voll funktionstüchtig) und mehrere Umzugskartons voll mit Bauteilen, die meine Mutter als "Elektroschrott" bezeichnete. Als ich 10 Jahre alt wurde entdeckte ich auf You Tube ein Tutorial über einen ATmega32. (Natürlich auf Englisch). Ich begann die Sachen zu verstehen und kaufte mir die Sachen aus dem TUT. Als ich alles korrekt aufgebaut hatte funktionierte nichts. Der Mann im TUT hatte einen Fehler gemcht. Große Enttäuschung :twisted: . Darauf habe ich mir dann für sagenhafte 80€ (!!!) einen Baukasten über Arduino gekauft. Dieser funktionierte natürlich. Nach 3 Wochen Experimentierzeit habe ich mit einem LCD gearbeitet. Darauf habe ich mir nochmal das UT über den ATmega32 angeschaut. Der Macher hatte ein "solving-video" hochgeladen. Dann hat alles am Ende doch funktioniert. Als der Freund meiner Mutter, welcher beruflich als Programmierer arbeitet, mein Talent bemerkte, brauchte er mir JAVA bei. Ich war aber immer noch auf der Suche nach meiner "Lieblingssprache". Dann stieß ich bei einer nächtlichen Stöberung durch das Web auf den Hive. Ich habe mir bereits am nächsten Tag die Teile für einen Hive-Clone mit 2X ATmega32 und 1X ATmega8 gekauft. Zu Hause habe ich dann herausgefunden, dass sich diese Microcontroller nich für einen VGA-Anschluss eigenen. Ich habe mir dann zum Geburtstag einen Hive gewünscht und auch bekommen. Derzeit programmiere ich JAVA, Spin ansatzweise und Lite-C für die A8 Engine. Außerdem bin ich Apple Developer :mrgreen: .
Zuletzt geändert von PropellerFan am Di 27. Mär 2012, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße, PropellerFan
EIN WEITERER ATARI ST BESITZER UND FAN!!!
Mein HIVE ist der 300!

Open Source, Open mind.
Klaus-Peter
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Registriert: Sa 29. Okt 2011, 14:34

Re: Vorstellung

Beitrag von Klaus-Peter »

das ist ja mal ein beeindruckender Lebenslauf für einen 12jährigen :o

Da merkt man aber auch wieder wie sich die Welt verändert hat - meinen allerersten Kontakt als Kind zu Computern hatte ich nur durch ein Buch "Was ist was - Band 37 Roboter und Elektronengehirne " - zu der Zeit war Steve Jobs noch in seiner Garage mit dem Lötkolben am Apple 1 am werken :lol:

mit 10 Jahren gabs dann den "schlauen computer" aus der Micky Maus (aus Pappe ! als Bastelbogen über 4 Hefte) - und den ersten echten Computer in der Schule habe ich erst mit 15/16 Jahren gesehen.

Ja, Ja, Tempus fugit :mrgreen:

Ach, den Pappcomputer von damals gibts übrigens wieder (dank Internet) :D
http://www.seite42.de/80_20.htm

Vieleicht mein nächstes Bauprojekt ?? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Drohne 206 ist ein HIVE R14-u
Drohne 266 ist ein HIVE R14-V
Der Mensch ist das wichtigste und kostbarste Peripheriegerät einer Computeranlage.
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Micha
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Drohne 245 stellt sich vor

Beitrag von Micha »

Schön dass es hier auch einen Vorstellungs-Thread gibt. Ich empfinde das bei anderen immer als positiv, wenn sie sich die Mühe machen, sich kurz vorzustellen. Also muss ich mich wohl konsequenterweise auch ein wenig bemühen ;)

Ich wurde 1964 in Dresden geboren. Als Sonntagskind, und außerdem in der DDR. Irgendwie verrechnet sich im Leben alles, so oder so. Aufgewachsen bin ich in der schwermetall-reichen Stadt Freiberg in Sachsen. Das ist inzwischen auch schon wieder ne ganze Weile her. Seit 1971 lebe ich mit kurzen Unterbrechungen im Raum Halle-Merseburg. Hier ging ich zur Schule, studierte an der TH Merseburg Verfahrenstechnik, heute arbeite ich als Ingenieur in einem Chemiebetrieb in Schkopau.
Mit Computerkram hab ich mich lange Zeit schwer getan. Mein Vater hatte bereits ab ca. 1979 einen Ti59, aber damals erschien mir sowas noch als Buch mit sieben Siegeln. Erst beim Studium ab Herbst 1984 ging es dann los. Da wurden wir in einem Fach, das zunächst „Informationsverarbeitung“ hiess, und dann bald in „Informatik“ umbenannt wurde, zunächst auf Robotron K1000 Kisten losgelassen. Polnisch rückwärts rechnen und Probleme in einen Programmablaufplan (PAP) zu pressen waren die ersten Schrittchen. Die spätere Entwicklung von Themen und Inhalten hat sich radikal beschleunigt. Kein anderes Gebiet ist so dynamisch wie die Computerei...
Ich hab immer gern in den “Innereien“ der Computer herumgestöbert. Herausfinden wie etwas funktioniert, Geheimnisse einer Firmware entschlüsseln etc. Allerdings hatte ich keinen Bastler-Background – in meiner Familie gab es niemanden der was mit Elektronik gemacht hat. So hab ich ewige Zeiten 'nur' mit Software herumgespielt.
Mit Forth hatte ich zwischendrin auch mal Kontakt. Das Konzept fand ich faszinierend und ich hab die beiden Bücher von Leo Brodie verschlungen. Muss allerdings zugeben dass ich inzwischen ein Forth-Skeptiker bin. Alle sind vom Konzept begeistert, manche implementieren es in Null komma Nix auf allen möglichen neuen/exotischen Maschinen, aber wer hat mal ne wirkliche Killerapplikation in Forth erstellt? Ich glaub inzwischen Forth is gut als Fingerübung für Programmierer. Bei mehr bin ich skeptisch. Warte immer noch auf jemanden der eine tolle Anwendung praktisch demonstriern kann.
Ich bin aufgrund praktischer Erfahrungen inzwischen von C begeistert. Das ergab sich mit dem Anfang meiner Atmel-Basteleien. C ist ziemlich hinterhältig, es verzeiht keinen logischen Denkfehler. Aber es hat viel Spass gemacht, ein mittelmäßig komplexes Projekt von den bescheidenen Anfängen bis hin zu einem Projekt mit mehreren tausend Zeilen Quelltext in C zu entwickeln.
Seit Herbst letzten Jahres (2011) hab ich angefangen Hardware zu basteln. Mit dem Projektziel, einen Robotron K1000 mit moderner Hardware „nachzuerfinden“. Zunächst auf Breadboard-Basis. Inzwischen bin ich an der Schwelle zum „richtigen“ Enwurf und Bau von Leiterplatten-basierten Schaltungen. Der Hive wird dabei ganz ohne Zweifel eine wichtige Quelle für neue Erkenntnisse sein. Aber der Hive ist mehr als nur das. Ich freu mich sehr drauf, diese Kiste als Hardware selber zusammenzubasteln und nachher damit zu experimentieren. Ist doch bisschen was anderes, ob man einen Computer „nur“ kauft, oder ihn sich selber zusammenbastelt.

Außerdem ist Elektronikbasteln heutzutage für mich oft ne gute Ausrede um mich vor langweiliger Arbeit in meinem 1200 m² Garten zu drücken ;)
Also vonder Sache här tätch jetz ma behaupten "Mischn ägomplischd" un so...
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