Vorstellung

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Rainer
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Registriert: Fr 29. Mai 2009, 16:11

Vorstellung

Beitrag von Rainer »

Ich dachte ich mache mal einen "Vorstellungs-Thread" auf.
Wer will kann sich hier outen. Ich persönlich finde es immer höchst interessant was Leute so alles "treiben/getrieben haben".

Ich fange mal an ;)

Ich bin schon ein etwas älteres Semester und hatte mein "ich-bin-ein-Computer-Nerd"- coming out mit dem "TI Programmable 57" .. ein programmierbarer Taschenrechner, der mich wochenlang beschäftigt hat (muß so 1978 gewesen sein).

Dann kam's Schlag auf Schlag: PET, TI-99/4a, ZX81, Frauen, ZX-Spectrum, Frauen, C64, Apple IIe, Frauen, Atari ST (ich habe ihn GELIEBT !), Amiga 500, Atari 800 XL, Frauen, Frauen, Atari Portfolio, Sinclair QL, Frauen ... dann kam der öde PC-Kram.

Ich habe noch alle hier funktionsfähig ... außer den Frauen (die Rechner sehen alle noch neuwertig aus .. was ich von den Frauen nicht behaupten kann *lol*) ;)

Früher habe ich mal beruflich programmiert in C. Privat eher in Assembler, weil Assembler schlichtweg Folter ist . Ich scheine wohl unterbewusst eine masochistische Ader zu haben ;)
Ich finde es einfach gut, jedes einzelne Bit unter Kontrolle zu haben ;)

Beruflich bin ich in der IT meiner Firma und bin mit meinen Kollegen für die Planung und Betrieb unserer Serverfarmen zuständig (Citrix XEN App, Exchange, Firewall, <whatever>). Hat mit Computern leider nur noch was auf "Metaebene" zu tun ... aber das ist ein anderes Thema.

PC's (und deren Betriebssysteme) haben mir dann das Programmieren vergällt ... es gibt fast keinen Grund mehr zu Programmieren. Alles schon da, viel besser als ich es machen könnte ... und wenn nicht, dann verkommt es zu "Drag'n Drop"-Programmierung.
Wenn ich wirklich mal was brauche --> Dotnet, VB, 10 Minuten, fertig. Effektiv aber langweilig. Arbeitswerkzeug halt.

Darum möchte ich hier auch mitmachen. PC's sind so spannend wie ein Schraubenzieher. Null Charakter (klingt eigenartig, ich weiß). Der Propeller Chip scheint einen Haufen "Ecken und Kanten" zu haben .. so etwas mag ich .. und da ich keine Steuerungsaufgaben übrig habe (mache ich alles mit Atmel AVR's), kam mir das Hive-Projekt gerade recht.

Ich habe vor, wieder voll in Assembler einzusteigen (von Forth habe ich keine Ahnung .. vll. lasse ich mich ja überreden). Mal sehen, was man aus einem Propeller so rauskitzeln kann :)

Sorry für den "wall of text" .. aber wer diese Zeile hier liest hat den Absprung schon verpasst *hehe*
Ich ersetze KEINERLEI Lebenszeit, die ihr beim lesen hier evtl. verschwendet habt. Selber schuld ;)

Gruß.
Rainer

P.s.: Vielen Dank noch mal an Frank (und Hintermänner) für die Arbeit, die sie sich hier machen.
"Wer andauernd begreift, was er tut, bleibt unter seinem Niveau."
Julian
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Re: Vorstellung

Beitrag von Julian »

Da mach ich doch mit.
Ich bin eher vom jungen Semster :D, 18 Jahre alt und hatte letzte Woche meine Fachabi Prüfungen. Retro Computer haben micht schon immer interessiert. Programmiertechnisch habe ich mit VB6 angefangen und arbeite nun mit .Net. Dass das alles andere als Ressourcensparend ist, ist mir klar und deshalb kommt dieses Projekt gerade recht. Endlich kann ich mal das hardwarenahe programmieren lernen. Dass das nicht leicht wird und ne menge Zeit braucht, is mir klar, doch genau das macht ja den Reiz an einem solchen Projekt aus. Ich hoffe, dass sich hier ne nette Community etabliert und ich ne Menge lernen kann.

Gruß
Julian
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digger
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Re: Vorstellung

Beitrag von digger »

Nette Idee mit dem Thread!

Also ich bin Baujahr 72 und auf dem Gebiet der neuen Bundesländer geboren. Da man damals privat so gut wie keine Chance auf etwa computerartiges hatte, fing ich im Alter von 14 an von Betrieb zu Betrieb zu latschen und dort einfach bei den EDV-Abteilungen zu fragen ob ich mich mal an einen Rechner setzen darf.

Nun bin ich wohl ziemlich hartnäckig wodurch mir dann irgendwann auch mein Wunsch gewährt wurde (man wollte sicher nur endlich Ruhe vor mir haben). So gings dann los mit den 8Bit Personal Computern (PC1715, A5120, etc.), später kamen dann auch C64 und Co. dazu.

Dann ein unspektakulärer Weg: Studium -> Computer-Butze -> kleine Softwarefirma

Obwohl die Freizeit sehr knapp ist, verbrate ich sie gern mit solchen nostalgischen Projekten. Deshalb hat sich bei mir auch schon eine recht umfangreiche Retro-Sammlung angesammelt und deshalb übt auch der HIVE solchen Reiz auf mich aus.

Ich hoffe wir lesen uns ab jetzt hier oft und regelmäßig!

Gruss digger
Janaha
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Re: Vorstellung

Beitrag von Janaha »

Ich auch ich auch.

Hm, also Baujahr 1971. Garantie also längst abgelaufen.

Meine erster Rechner war ein ZX81 mit 16KB Ram erweiterung. Auf dem kleinen habe ich meine ersten Schritte in Basic gemacht. Weiter gegangen ist's mit einem Atari 800XL, dann kahmen der Amiga 2000 und ein C64. Bis ich dann irgendwann mal bei den PC's gelandet bin. Stuidert habe ich praktische Informatik an der FH Emden. Als leidenschaftlicher Bastler kenne ich mich natürlich auch mit sowas wie Mikrocontrollern, CPLD's und FPGA's aus. Assembler, C , C++, Basic und Pascal sind meine Lieblingssprachen.

Als alter Hase habe ich noch die Zeiten mitgemacht, wo man um jedes Byte im Ram gekämpft hat. Daher freue ich mich auch schon richtig mal wieder was auf einem "kleinen" System anrichten zu können. Mir schweben da schon so diverse Projekte vor, die ich zusammen mit einem Freund umsetzen möchte. Unter anderem denken wir an sowas wie einen Nethack- Clone und eine kleine IDE- mit eigenem Pascal- Compiler. Rollenspielprogrammierung ist ein altes Hobby von mir und als Entwickler wollen wir auch direkt auf dem Hive Entwickeln können. Dabei ist und ein Pascal- Compiler ein sehr leicht zu schreibendes Tool, sowas hab ich schonmal für den PC gemacht.

Grüße
Janaha
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ben
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Re: Vorstellung

Beitrag von ben »

Hallo,

also ich bin Baujahr 77. Hatte damals mit dem C64 (Generation C64 also) angefangen. Ich hatte keinen eigenen, deshalb habe ich mit einem Kollegen immer zusammen programmiert :cry: . Irgendwann, kann mich leider nicht mehr so genau daran erinnern, hatte ich einen dieser Kosmos Elektronik Kästen bekommen. Das hat mir richtig Spaß gemacht und ich habe viel von Daniel Düsentrieb gelernt! :lol: Habe es dann aber wieder sein lassen und bin bis heute auf der Softwareseite geblieben.

Mit diesem Projekt hoffe ich das ich mal wieder auf die Hardware Schiene komme, um meine Kenntnisse zu erweitern.

Zu meinem Werdegang: Ich war einer der ersten Auszubildenden die nicht mehr "Datenverarbeitungskaufmann" genannt wurden (Großrechenanlage von Siemens Nixdorf 8860 + Cobol). Habe dann gearbeitet, dann studiert und bin jetzt wieder am arbeiten.

Was mir heute halt fehlt ist dass ich eigentlich gar nichts mehr über den Computer den ich benutze weis. Ich kenne mich natürlich schon aus, aber nicht mehr 100% so wie früher. Evtl. kommt das ja zurück mit diesem Projekt!

Grüße,

Benjamin
Hive 13 - Unimatrix 1
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drohne235
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Re: Vorstellung

Beitrag von drohne235 »

Was für eine illustre Runde! Nun, da geselle ich mich gern dazu... :)

Ich bin wohl auch in der Generation Urgestein (1966) einzuordnen. Angefangen habe ich mit der Computertechnik mit Eigenbauten in meiner Schulzeit. Damals war es hier in der russischen Besatzungszone nicht einfach die benötigten Bauteile zu besorgen. Literatur hatte ich ausreichend, aber ich kann mich entsinnen, daß ich viele Monate gegrübelt habe woher ich einen U880 (Z80-Clone) bekomme um mir einen einfachen Rechner aufzubauen. Die Verzweiflung war damals so groß das ich schon Schaltpläne entworfen hatte wie man einen Taschenrechner-IC als ALU mißbrauchen könnte um etwas Programmierbares zu bauen. Die Schaltpläne dafür habe ich heute noch in irgendeiner Kiste auf dem Dachboden. Glücklicherweise waren die TTL's für die restliche Logik fast ebenso knapp, so daß aus diesem Projekt nichts wurde... :)
Mein erster realer Computer - natürlich Eigenbau - war ein einfacher Z80 mit 1 K statischem Ram mit massig LED's als Busmonitor und sonst nix. Code habe ich auf diesem Rechner mit zwei Tasten im Binärcode über ein 8 Bit Schieberegister mit Unterstützung eines manuell bedienten TTL-Adresszählers eingegeben und konnte ihn dann laufen lassen. Gerade in Bezug auf den Hive habe ich mich auch an diese Zeit erinnert, denn in dieser Weise lernt man enorm viel und bekommt ein "Urvertrauen" in die Prozessortechnik, welche man nie auf einem so abstrakten Niveau wie bei heutigen Geräten erlangen kann. Schlüsselerlebnisse waren wirklich die ersten paar Befehle die als Schleife und Sequenzen fast "anfassbar" genau so funktionierten wie es in den Büchern beschrieben war. Dafür konnte ich mit der kleinsten selbst entwickelten Einzelschrittschaltung (ein FlipFlop) für den Z80 das Programm schrittweise abarbeiten lassen. Es ist etwas anderes wenn ein Prozessor im Einzelschritt oder mit 3-5 Hz!!! arbeitet und beobachtet werden kann, oder ob eine Codesequenz im Gigaherzbereich, versteckt hinter mehrstufigen Caches und Pipelines, verarbeitet wird - das ist einfach sehr abstrakt und unfassbar.

So ging es dann ein Weilchen weiter mit BCS3, Z1013 und später dann die ganze Riege ATARI von XL über ST, Mega bis Falcon. Übrigens alles mit der gleichen Frau... ;) Hab hier noch den ganzen Keller mit alter Technik voll stehen. Seit dem Fall der großen Homecomputerfirmen halt nur noch PC's mit schwindender Begeisterung. Am meisten haben mich da Selfmade-RPG-Systeme wie NWN gefallen wo man seine Kreativität befriedigen und selbst aktiv gestalten konnte.

Aber letztlich bin ich im Herzen halt doch mehr Techniker als irgendwas anderes. Ich glaube es ist manchmal ganz gut (wie bei jedem Rechner auch) mal ein Reset zu machen und von Null anzufangen. Ich mache das gern wenn ich bei einem Problem nicht weiter komme. Oftmals ist es die Magie eines leeren und unbeschriebenen Blattes welche neue Ideen hervorbringt, ganz frei von den eingefahrenen Gedankenmustern. Bedingung ist für mich dabei immer das die ganze Sache Spaß macht, dabei muß sie nichtmal einen bestimmten Zweck verfolgen. Unbekümmert und kreativ mit Technik spielen, das ist so mein Ding und aus diesem Gefühl heraus ist der Hive geboren worden. Und ich muß sagen ich habe seit den alten Homecomputern nicht mehr so viel Spaß wie mit den Propellerchips gehabt - das sind wirklich absolut geniale Dinger.

Beruflich bin ich als Techniker und Administrator tätig, durchaus auch ganz handwerklich und "schmutzig" unter der Motorhaube etablierter Betriebssysteme. Ansonsten lese ich gern und viel und liebe/schreibe Gedichte - sind ja auch irgendwo hackige Mind-Codesequenzen. Ab und an gibt es dann mal eine Zeit ohne Technik, dafür aber mit Mindhacking: Dann lese ich das Daudedsching oder Krishnamurti und lasse die Welt Welt sein.
"Ob Sie denken, dass Sie es können, oder ob Sie denken, dass Sie es nicht können - in beiden Fällen haben Sie recht." Henry Ford
BorgKönig
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Re: Vorstellung

Beitrag von BorgKönig »

ich enttäusche euch mal nicht und stelle mich auch mal kurz vor :)

ich bin, im verhältniss zu den meisten hier, mittleren semesters (baujahr '80) und wohne in der kleinstadt pasewalk (meck-pom).

mit computern befasse ich mich seit 1989, nachdem man mir in der schule - noch vor der wende - den robotron bic 5110 vorstellte. meine damaligen lehrer wunderten sich, das ich nur sehr (!!!) wenig zeit brauchte, um das ding zu verstehen.

danach gings eigendlich durch alle bekannten systeme: sharp pc-e 220 (ein programmierbarer taschenrechner. konte basic und asm), c=64, a500, a600, a2000, amiga cd32, atari 1040, atari mega1 (+2 mb ram update, besitze ich noch), diverse x86er, mac lc475, ibook g4, amstrad nc10 und diverse andere ältere systeme. an betriebssystemen habe ich daher eigendlich alles gesehen, was rang und namen hatte...

programmieren kann ich dadurch natürlich auch, und zwar in diesen sprachen: basic (jaja, ich weis... ;) ), php & mysql (bilde mich darin gerade weiter...), html & css 1/ css2 (jaja, ich weis... ;) ), asm (grundlegend), c + c++ (grundlegend, bilde mich gerade weiter). dazu kommen schnupperkurse in python und perl. wobei ich diese sprachen jedoch nicht besonders benötigt habe...

warum ich ein hive will: ganz einfach. der einfache aufbau des computers interissiert mich. das projekt kommt auch meinem wunsch nach, ein kleines system zum herum spielen zu haben. ich habe zwar seit kurzem ein kontron mops/502 bzw. pc/104, aber dieser ist halt ein x86er system und somit etwas "alltägliches". dieser wird wohl mein neuer dos pc ^^

----

mal so am rande: für die gp2x (homepage zur deutsch sprachigen community) hatte ich mal ein e-mag entworfen, das projekt aber gestoppt... vieleich könnt ihr euch über ein kleines e-mag freuen ^^
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Couch_Athlet
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Registriert: Do 28. Mai 2009, 19:38

Re: Vorstellung

Beitrag von Couch_Athlet »

Nun muss ich mich auch mal reinstellen. Bin ein echter 87 sprich bis dato 21 Jahre Jung/Alt & eingebildeter Energieelektroniker für Betriebstechnik. Mein Ziel ist es eine neue Sprache zu erlernen und mich vorzubilden& überhaupt das Wichtigste mein Hobby zu Föhnen. Meine Anfänge waren mit einen AMD K6 (400MHz) dort habe ich auch meine ersten Bastelübungen absolviert (ich wundere mich wieso er noch Funktioniert).

Meine Weiteren Aktivitäten die ich gerne dieser Truppe hier zur Verfügung stelle (sofern zeit ).
Erstellen von Homepages (Clan Comunity ISW..)
Erstellen von Vorlagen für Massen Druck/Mail oder Werbezwecke

Das war das Wort zum Couch bei Fragen Anregungen oder Geistloser Unterhaltung bitte nach den Klopfen Pipen.
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BorgKönig
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Registriert: So 24. Mai 2009, 11:24

Re: Vorstellung

Beitrag von BorgKönig »

Couch_Athlet hat geschrieben:Erstellen von Homepages (Clan Comunity ISW..)
referenzen?
Couch_Athlet hat geschrieben: Erstellen von Vorlagen für Massen Druck/Mail oder Werbezwecke
ebenso: referenzen?

nebenher mache ich auch, eher privater natur, etwas dtp...
Opreuss
Beiträge: 59
Registriert: Do 28. Mai 2009, 18:09

Re: Vorstellung

Beitrag von Opreuss »

Hallo,

auch ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Baujahr 1969, hier also eher im oberen Mittelfeld. Geboren und immer noch wohnhaft in Grimmen in Meck-Pomm.

Mein erster Rechner war 1985 ein ZX-81 (ohne Speichererweiterung), ein Jahr später dann ein Atari 800XL. Weiter ging es dann mit dem Atari 140STFM. Dann blieb der Spaß auf der Strecke, nach der Wende wurde ein PC (286er) angeschafft. Davon habe ich diverse selbst zusammen geschraubt bis mir vor drei Jahren der Quatsch über geworden ist und ich zum Mac konvertiert bin ;-)

Meine ersten Programme schrieb ich auf dem ZX-81 in BASIC. Etwas später dann Assembler auf dem DDR Lerncomputer LC 1013. PASCAL auf dem BC 5120 vom VEB Robotron. Auf dem PC dann etwas C und C++.

Gruß.

Oliver
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