HIVE-Project

Retro Style Eigenbau Computer mit Parallax Propeller
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 Betreff des Beitrags: K1000
BeitragVerfasst: Mi 9. Mai 2012, 20:14 
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*FREU*

Heute kam die Platine für meinen K1000 Nachbau mit der Post. Also gleich nach Feierabend losgelegt, jetzt ist die Löterei fertig. Werd' nachher gleich den Atmega 1284P flashen und ausprobieren ob er Lebenszeichen von sich gibt ;)

Damit nähert sich ein inzwischen ca. ein Jahr altes Projekt seiner Realisierung.
Fast genau vor einem Jahr, als ich mal wieder von meinem Arbeitsrechner gefrustet war (Windows 7 ist nicht so toll wie immer behauptet wird!) saß ich an einem Freitag Nachmittag im Büro und stellte mir vor wie es wär, einen Tischrechner in der Art des K1003, aber als nette zeitgemäß verkleinerte Version, auf dem Schreibtisch zu haben. Ganz schnörkellos paar Programme entwerfen, eintippen, testen, verwenden.

Ohne den ganzen Windows-Unfug von grafischer Benutzeroberfläche und Warten und Antiviren-Bla, um den ich eigentlich nie jemanden gebeten habe.

Damals hab ich angefangen zu phantasieren, hab mir so eine Kiste skizziert. Am liebsten hätte ich was auf Basis eines Z80 gemacht. Aber dafür reichte mein Wissen nicht. Eigentlich reichte mein konkretes Fachwissen zunächst zu garnichts. Aber nach ein wenig Stöbern auf mikrocontroller.net hab ich mich dann schnell an Atmels rangewagt. Die Dinger sind wirklich optimal zum Einstieg in die Thematik. Innerhalb weniger Tage ging es über ein paar blinkende LEDs zu meinem konkreten Prokjekt über. Zunächst sehr rudimentär, inzwischen besser, bisher aber immer auf Breadboard-Basis. Seit diesem Frühjahr hab ich dann mit der PCB CAD Software Target 3001 experimentiert. Ein paar Designs entworfen und fertigen lassen. Einiges an Lehrgeld bezahlt. Das Board was ich heute bekommen habe hat auch ein paar gravierende Fehler. Zumindest kenne ich einige, hab auch Pläne wie ich die umgehen/entschärfen kann.

==> wird fortgesetzt


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 Betreff des Beitrags: Re: K1000
BeitragVerfasst: Mi 9. Mai 2012, 22:11 
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Sieht nice aus Micha.
Wie ist das mit dem Teil, hat der die alten ROMs oder realisierst du auch das OS allein im Atmel?
Hab da echt keine Vorstellung.

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 Betreff des Beitrags: Re: K1000
BeitragVerfasst: Mi 9. Mai 2012, 23:30 
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vorläufig die alten ROMs. Die Umsetzung der Fliesskomma-Arithmetik ist für mich vorläufig eine Black Box. Aber ich bin da dran. Gerhard hat mir ein Buch zu dem Thema empfohlen:

Jorke/Lampe/Wengel: Arithmetische Algorithmen der Mikrorechentechnik

Bin dran mich da einzuarbeiten. Das schöne an so einem Microcontroller ist ja dass man den später mit einer ganz anderen (und vieeeel besseren!) Firmware füttern kann :)

EDIT: eventuell ist hier ein embedded Forth mit Gleitkommapaket eine interessante Alternative. Werd ich eventuell mal basteln. Aber bis dahin ist noch ein ganzes Stück Lernen angesagt...

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 Betreff des Beitrags: Re: K1000
BeitragVerfasst: Do 10. Mai 2012, 09:57 
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Das Buch hab ich auch im Schrank stehen. Ist in jedem Fall eine interessantes Projekt, bei dem man massig lernen kann. Wenn man sich dann noch die Originalhardware anschaut - die war ja auch recht aufwändig.

Hast du früher mit solchen Geräten gearbeitet?

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 Betreff des Beitrags: Re: K1000
BeitragVerfasst: Do 10. Mai 2012, 16:26 
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Ganz früher beim Studium war das mein Erstkontakt mit der Wunderwelt der programmierbaren Maschinen. Dann hab ich die Kiste für ewig aus den Augen verloren - dank ebay läuft einem ja alles irgendwann mal wieder über'n Weg.

Ich hab hier auch zwei K1000 Wracks. Die will ich unbedingt irgendwann wieder in Stand setzen. Aber bis dahin ist es wohl noch ein weiter Weg. Eventuell sieht man der Platine an, dass in das Design einige Details eingeflossen sind die ich beim Aufbau des Hive aufgeschnappt habe.

Vor meinem Hive-Bau hab ich schon am Leiterplattendesign gewerkelt, aber da war mir z.B. noch nicht klar, dass Bauteil eben nicht gleich Bauteil ist (was z.B. Rastermass und Einbaugröße angeht). Hatte meist mit dem ersten besten Typ aus der Bibliothek designed (z.B. Elkos mit Längsanschlüssen). Hätte mich dann beim Aufbau gewundert dass es nicht passt. Diesen Punkt hab ich erst beim Hive-Aufbau praktisch erfasst.


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 Betreff des Beitrags: Re: K1000
BeitragVerfasst: Do 10. Mai 2012, 18:28 
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Die Idee mit dem Forth ist natürlich spitze. :mrgreen: Über die serielle Schnittstelle kannst du dann von einem Host aus das Gerät in einem Terminalprogramm programmieren und direkt die physischen Reaktionen testen. Das ist so die Paradedisziplin für Forth, du wirst es lieben lernen. Hast du schonmal geschaut, was es da so für den Atmel gibt?

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 Betreff des Beitrags: Re: K1000
BeitragVerfasst: Do 10. Mai 2012, 19:58 
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Ein tolles Gerät - alle Achtung Micha ! ...und wie ich gesehen habe ertönen auch schon im Robotrontechnik-Forum die ersten Rufe nach einer Sammelbestellung :mrgreen:

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Drohne 206 ist ein HIVE R14-u
Drohne 266 ist ein HIVE R14-V
Der Mensch ist das wichtigste und kostbarste Peripheriegerät einer Computeranlage.


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 Betreff des Beitrags: Re: K1000
BeitragVerfasst: Do 10. Mai 2012, 21:23 
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Micha, was mich echt ineressieren würde ist, wo du die Tastatur bzw diese Tastenmatrix her hast. ich finde die Tastenköpfe finde ich echt gut. Ansonsten kann ich nur nochmal sagen, dass ich das Projekt echt cool finde.

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 Betreff des Beitrags: Re: K1000
BeitragVerfasst: Do 10. Mai 2012, 22:20 
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@digger: eine passende Tastatur zu finden war am Anfang des Projekts der Show-Stopper schlechthin. Ein Dilemma von dem vermutlich diejenigen, die zu DDR-Zeiten einen JuTe Computer gebastelt haben ein Lied singen können.
Eine "normale" PC Tastatur umfunktionieren ging in meinem Fall garnicht. Ich hatte dann schon abenteuerliche Pläne mir aus Reset-Tastern oder ähnlichen Teilen selber was zu frickeln. Das Ergebnis wär sicher grauselig und potthässlich geworden.

Irgendwann hab ich dann letzten Herbst beim Einkaufen jedesmal ganz neidisch auf die Kassenterminals bei Edeka & Co. geguckt. Das war genau das was ich brauchte! Aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Im Robotron-Forum hab ich dann diesbezüglich den Hinweis bekommen, auf ebay nach dem Schlüsselwort POS (point of sale) zu recherchieren. Damit bin ich dann bei der Wincor-Nixdorf TA 85 Kassentastatur gelanden. Bekommt man für ca. 10 bis 20 Euro gebraucht auf ebay. Die Dinger haben ein hartes Berufsleben hinter sich und sehen dann meist auch entsprechend aus. Aber etwas Fit und warmes Wasser wirken Wunder ;) Sehr schön ist das Feature, dass man selbstgedruckte Labels in die Tasten einlegen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: K1000
BeitragVerfasst: Fr 11. Mai 2012, 18:57 
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Hallo!
Dein Projekt gefällt mir und ich werd es interessiert weiter verfolgen.
Welche Programmiersprache verwendest Du? AVR-GCC oder AVR-Asembler?

Gruß
TuxFan

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Fassungslos und absolut kein Ende in Sicht:
Der Wahnsinn reitet durch das Land
genähret von manch' krankem Geist.
Die Dummheit kriecht ihm vorne drein
und drischt auf manchen Menschen ein.
Verblödung breitet sich rasch aus
das hält bald keine Seele aus.


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