HIVE-Project

Retro Style Eigenbau Computer mit Parallax Propeller
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BeitragVerfasst: Mi 29. Sep 2010, 19:08 
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Ok, hier können wir die technischen Details zu dem Board der aktuellen Sammelbestellung klären, damit der organisatorische Thread nicht so unübersichtlich wird.

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BeitragVerfasst: Sa 2. Okt 2010, 11:15 
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Hallo an Euch!

Bezüglich der Programmierschnittstelle hätte ich folgenden Vorschlag:

Einsatz eines fertig bestückten Moduls mit FTDI-Chip und USB-Anschluß

z.B. http://www.watterott.com/de/FTDI-Basic-Breakout-5V

oder Original Propeller Plug

http://www.parallax.com/Store/Microcont ... fault.aspx

Dieses wird über eine 4/6-polige Stiftleiste am HIVE-Board angesteckt.

Vorteile:

- man braucht keinen USB auf Seriell Wandler mehr
- man spart den Platz auf der Platine (vom Max232 + Elkos, Hostbuchse)
- es muß kein Programmieradapter mehr gelötet werden (Standard USB-Kabel mit Mini-USB genügt)
- Programmieradapter besitzt LED zur Anzeige von RX und TX
- Programmierplatine kann auch separat genutzt werden
- wenn man 3 Stiftleisten einsetzt wäre das Modul umsteckbar und man könnte
zusätzlich den DIP-Schalter zur Auswahl des jeweiligen Propellerchips einsparen

Wie ist Eure Meinung dazu?

Gruß Steffen


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BeitragVerfasst: Sa 2. Okt 2010, 13:31 
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stesch99 hat geschrieben:
..............Bezüglich der Programmierschnittstelle hätte ich folgenden Vorschlag:
.....................- wenn man 3 Stiftleisten einsetzt wäre das Modul umsteckbar und man könnte
zusätzlich den DIP-Schalter zur Auswahl des jeweiligen Propellerchips einsparen

Wie ist Eure Meinung dazu?

Gruß Steffen


Ja, das ist eine Möglichkeit für diejenigen, die sich nicht trauen den FT232RL zu löten.
Eine andere ist, die USB-Schnittstelle auf dem Board zu realisieren, mit miniB-USB-Buchse und LEDs für RX/TX. Dann blieb natürlich der DIP-Schalter.
Die Luxusvariante wäre natürlich beides. FT232RL mit DIP-Schalter auf dem Board und für den, der sich das SMD-Löten nicht traut, die drei PIN-Header ohne Bestückung der Schnittstelle.

Aber das sollen diejenigen entscheiden, die das Board neu auflegen wollen, da möchte ich mich nicht weiter einmischen.
Für meinen vorhandenen Hive strick ich mir im Moment eine Huckepackplatine mit FT232RL und USB-Buchse, die auf die Fassung des MAX232 kommt. Die Platine ist aber sehr verwinkelt.

Wobei ich das Löten des FT232RL nicht so schwer finde, manche SMD-Bauteile im 0805-Gehäuse oder noch kleiner, sind da manchmal viel zickiger. So schwirren bei mir im Keller 4 LEDs im 0805-Gehäuse rum, die die innige Umarmung der Pinzette als äußerst lästig empfanden und das Weite suchten. ;) :lol:

Gruß
TuxFan

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BeitragVerfasst: Sa 2. Okt 2010, 13:50 
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Ich finde USB direkt auf dem Board nicht sinnvoll, insbesondere nicht als Ersatz für den seriellen Anschluss – und zwar aus mehreren Gründen:

  • Wir hätten dann keinen seriellen Port zum direkten Anschluss von Peripherie mehr, insbesondere Selbstbau-Module (z. B. MIDI-Interface).
  • Der Einbau eines fertigen Moduls macht uns vom Hersteller dieses Moduls abhängig, das jederzeit vom Markt verschwinden kann.
  • USB-seriell-Adapter für PC kosten annähernd nichts und sind äußerst unkompliziert einsetzbar.
  • USB ist proprietär und aus Retro-Bastler-Sicht uncool. :B1

Wenn wir allerdings einen 9-poligen Sub-D statt Mini-DIN für den seriellen Port hinbekämen, fände ich das sehr gut. Das Board-Layout sollte ja ohnehin überarbeitet werden, um die Leitungslängen des Audio-Ausgangs zu reduzieren (zumnindest habe ich da so was im Hinterkopf). Aber vielleicht wäre das für eine kurzfristige Neuauflage zu viel Aufwand.

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BeitragVerfasst: Sa 2. Okt 2010, 14:13 
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laserjones hat geschrieben:
Ich finde USB direkt auf dem Board nicht sinnvoll, insbesondere nicht als Ersatz für den seriellen Anschluss – und zwar aus mehreren Gründen:............Wenn wir allerdings einen 9-poligen Sub-D statt Mini-DIN für den seriellen Port hinbekämen, fände ich das sehr gut. Das Board-Layout sollte ja ohnehin überarbeitet werden, um die Leitungslängen des Audio-Ausgangs zu reduzieren (zumnindest habe ich da so was im Hinterkopf). Aber vielleicht wäre das für eine kurzfristige Neuauflage zu viel Aufwand.


Die 9pol-rs232-Buchse ist eine gute Idee. Das dürfte nur etwas arg eng werden.
Wer mag, kann dann die normale RS232-Schnittstelle benutzen, oder die USB-Buchse von FTDI einbauen.

Die o.a. Module muß man nicht einbauen, man kann sie über einen 4/6pol.PIN-Header von außen anstecken. diesen Header kann man aber dann auch mit einem seriellen Schnittstellen-Modul versehen.

Von den Modulherstellern macht man sich auch nicht unbedingt abhängig. Ich hab da ein Modul entwickelt, das sowohl die Schnittstelle(6pol) für einen Arduino hat, als auch mit Zwischenstecker die Schnittstelle(4pol) für ein Propellerboard.


Gruß
TuxFan

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BeitragVerfasst: Sa 2. Okt 2010, 15:35 
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Momentan sind folgende Änderungen angedacht:

1. Soundpatch/TDA-AMP entfernen
Statt TDA ein 2x4poliger Pinheader für die Soundsignale mit folgender Belegung:

  • Pin1:5V ----- Pin5:5V
  • Pin2:S-R-IN - Pin6:S-R-OUT
  • Pin3:S-L-IN - Pin7:S-L-OUT
  • Pin4:GND --- Pin8:GND

Brückt man die beiden Signale *-IN & *-OUT mit zwei Jumpern (2-6 & 3-7), wird ganz normal der Sound auf der Klinkenbuchse ausgegeben. Ohne Jumper kann man am Pinheader die Soundsignale und den Klinkenausgang plus Versorgungsspannungen abgreifen (oder Modul aufstecken) um sein eigenes Soundding zu machen.

2. 2poliger Pinheder im DTR-Signal - um das Resetverhalten zu kontrollieren. Mit Jumper auch wieder normal, aber man kann ohne Jumper einen Schalter oder ähnliches einschleifen.

3. 4polige Pinheader I2C: Pinheader für die drei I2C-Pfade der Propellerchips, an denen auch die EEProms hängen. So kann man problemlos eine kleine Platine zum Beispiel mit RTC aufstecken.

4. 2poliger Pinheader im VCC-Pfad des ENC: Mit Jumper wieder normal, ohne kann man dann per Schalter den LAN-Chip abschalten, der allein den Stromverbrauch verdoppelt (Stromsparmodus wenn man kein LAN braucht).

5. Absoluter Bonus - RTC integriert: Wird wahrscheinlich nicht passen, da Eagle jetzt schon bei kleinen Verschiebungen einige Signale nicht entflechten kann. Pufferbatterie geht wahrscheinlich eh nur extern über Pinheader.

SMD passt nicht zu dem angestrebten angestrebten "Küchentischdesign". Ich denke das wäre mehr eine Sache für das SMD-Hive-Board von digger.

Eine saubere serielle Schnittstelle finde ich persönlich als kleinsten gemeinsamen Nenner ganz gut. Eine 9polige Buchse passt leider rein mechanisch nicht mehr. Der erste Prototyp (Rasterplatine) hatte noch eine, aber durch die LAN-Buchse musste ich auf MiniDin ausweichen.

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BeitragVerfasst: Sa 2. Okt 2010, 16:49 
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Hallo!
drohne235 hat geschrieben:
Momentan sind folgende Änderungen angedacht:........................5. Absoluter Bonus - RTC integriert: Wird wahrscheinlich nicht passen, da Eagle jetzt schon bei kleinen Verschiebungen einige Signale nicht entflechten kann. Pufferbatterie geht wahrscheinlich eh nur extern über Pinheader.

SMD passt nicht zu dem angestrebten angestrebten "Küchentischdesign". Ich denke das wäre mehr eine Sache für das SMD-Hive-Board von digger.......................


1. Pufferbatterie :
Alternativ dazu eventuell mal einen Goldcap anpeilen?
Ich hab da mal abgeschätzt, daß eine Pufferung für ca. 100h mit einem 0,2F drin sind. Das Teil welches ich da für meinen SoMProp ausgesucht habe ist geradezu winzig und könnte auch stehend eingelötet werden (10mm lang, 6,8mm breit und 1,8mm dick).

2. SMD paßt nicht zu Küchentischdesign
Wenn Du wüßtest wie, womit und wo ich zur Zeit meine SMD-Sachen löte ist z.B. ein Küchentisch der pure Luxus. ;)

3. PIN-Header
Die angepeilte Lösung halte ich für akzeptabel.
Am schönsten wäre es wenn z.B. die I2C Leitungen auch auf dem Bus liegen würden.
Dann könnten alle Erweiterungen wie z.B. RTC, weitere umschaltbare EEProms oder eine weitere SPI-Schnittstelle am Administra auf einer Erweiterungsplatine.
Optionale Abschaltung des LAN-Chips ist für diejenigen die damit wenig am Hut haben nicht schlecht.

Gruß
TuxFan

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BeitragVerfasst: Sa 2. Okt 2010, 17:03 
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TuxFan hat geschrieben:
1. Pufferbatterie :
Alternativ dazu eventuell mal einen Goldcap anpeilen?
Ich hab da mal abgeschätzt, daß eine Pufferung für ca. 100h mit einem 0,2F drin sind. Das Teil welches ich da für meinen SoMProp ausgesucht habe ist geradezu winzig und könnte auch stehend eingelötet werden (10mm lang, 6,8mm breit und 1,8mm dick).


Gute Idee, hab grad mal bei reichelt geschaut: SPK 220.000µF-V sieht ganz gut aus. Müsste man mal schauen wie es mit dem Platz wird. Die Dinger sind auch erstaunlich preiswert.

Zitat:
2. SMD paßt nicht zu Küchentischdesign
Wenn Du wüßtest wie, womit und wo ich zur Zeit meine SMD-Sachen löte ist z.B. ein Küchentisch der pure Luxus. ;)


Mach doch mal ein Foto. ;)

Das war aber auch nicht was ich damit meine, denn ein echter Künstler malt ja auch mit einem schlechten Pinsel gut. Mit "Küchentischdesign" ist mehr die einfache Realisierbarkeit auch für Einsteiger gemeint, und da geht SMD garnicht. Wer das erstemal einen Lötkolben in der Hand hat und schon mit den grundlegenden Sachen kämpft, zieht ein Projekt mit SMD überhaupt nicht erst in Betracht.

Mal zum Thema SMD: Schau dir mal das Bild im Anhang an - gehört zu http://elm-chan.org/docs/wire/wiring_e.html. Ich hab ja den ertsten Prototypen auch auf Lochraster gefädelt und auch schon viel SMD händisch gelötet, aber das ist schon krass.


Dateianhänge:
wdc-gefaedelt.jpg
wdc-gefaedelt.jpg [ 354.55 KiB | 9114-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: Sa 2. Okt 2010, 17:23 
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Hi!
Das mit dem Foto lass ich besser. :oops:
Ich weiß schon was Du mit Küchentischdesign meinst, sollte nur ein kleiner Scherz sein.
Aber zwischen der Fädeltechnik und einer mit Stopplack versehenen Platine liegen Lichtjahre. Auch im Vergleich einer Platine mit und einer ohne Stopplack gibt es noch einige Differenzen.
Für einen Lötanfänger? Da gibt es auch sone und sone. Manchem liegts im Blut und ein anderer lernt es nie. Der tut sich auch mit einiger Löterfahrung schwer. Der sollte sich dann besser ein Fastfertiggerät zulegen, so wie digger es plant.

Nur finde ich, das so Bauteile wie die miniB-USB-Buchse und der FT232RL nicht unbedingt zu den Bauteilen gehören, die am schwersten zu löten sind. Da gibt es ganz andere Teilchen, auch mit Anschlußdrähten.

Gruß
TuxFan

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BeitragVerfasst: Mi 6. Okt 2010, 19:30 
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so, jetzt haben wir bereits einiges umgesetzt:

- Audiopatch + Pinheader anstelle TDA
- RTC am Administra I2C Pfad mit Goldcap
- Schalter für ENC
- Pinheader am DTR-Signal

Jetzt müssen wir noch prüfen, prüfen, prüfen. Dann kann die Sammelbestellung los gehen.

Es sei denn, Ihr habt noch andere Ideen. Dann können die ev. noch mit drauf.

Übrigens. Man kann bei den Tagebüchern ein paar Schwierigkeiten mit einigen Anschlussbuchsen (ich meine Audio, oder Power) und der SD-Card-Slot lesen. Gibt es hier für das Zusammenbauen ev. noch Verbesserungspotential?


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