Build your Hive

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Hier nun das gesamte Aufbaututorial für den Hive-Computer. In zwölf Folgen werden wir in aller Ruhe und Ausführlichkeit die Retro-Bastelkultur pflegen. Ich habe einfach den Aufbau der aktuellen Platinenversion aufgezeichnet und endlos langhin gelabert. Draus geworden ist so etwas wie ein Videoblog, und nebenher hatte ich so auch die Motivation, alle Testprogramme auf den neusten Stand zu bringen und an vielen Stellen zu erweitern. Interessant mit Sicherheit für alle Einsteiger in die Technik und bestimmt auch ein Spaß für so machen versierten Retrofan – hoffe ich mal… 🙂


Beschreibung:Tutorial - Build your Hive R14
Aufbaututorial für den Hive mit der aktuellen Boardrevision R14, passend zum Videotutorial im PDF Format.
Tutorial - Build your Hive R14
Version: vom: 21.02.2015
Dateigröße:28.21 MB

001 – Bau dir deinen Rechner selbst!

Hmmm, momentan löte ich mir einen weiteren Hive-Computer zusammen. Irgendwie fand ich die Idee cool, den Aufbau gleich als Videotutorial mit aufzuzeichnen. Ist vielleicht ein wenig eingängiger und unterhaltsamer als ein ellenlanges Texttutorial. Ich habe eigentlich keine Ahnung von diesem ganzen Videoschnittzeugs, aber solche Kleinigkeiten waren für mich irgendwie nie ein Hinderungsgrund. Hoffe nur, es tut nicht allzu weh beim zuschauen… 😉
Also habe ich mir eine Minicam auf den Lötkolben geschnallt und angefangen den Aufbau mitzufilmen. Und es kam wie es kommen mußte: Mir fiel dann ein, daß dann vielleicht noch ein paar Erklärungen fehlen, und mal so ein paar Worte, warum man so einen Unsinn überhaupt veranstaltet, und was der Hive so alles kann, und wie man die Software benutzt, und kleine lustige Experimente für zwischendurch… Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist natürlich wieder länger geworden als geplan (Jaja: Das bißchen Filmerei fällt so nebenbei ab!) und ich bin dabei das alles jetzt ein wenig zusammenzuschneiden und in Form zu bringen.

 

001 – Von Ataris, Blümchen und Lavalampen

Ich habe mir gedacht, wir gehen die Sache mit dem Aufbaututorial mal gaaanz langsam an. Also quasi vom Urschleim ausgehend, so mit Blümchen und Bienen und solchen Sachen. 😉 In dieser Folge also erstmal zum warm werden ein paar Gedanken zu “Retro” und “Retro Style” frei nach dem Motto: Damals, als wir die Computer noch mit Hammer und Meißel hergestellt haben… :)))

Aber seht selbst:

 

002 – Der Hive in seiner natürlichen Umgebung

Vor dem Vergnügen kommt die Arbeit – das ist doch mal so ein echter Retrospruch! Aber als Retrofans fahren wir ja auf solche Sachen voll ab… 😉 Bevor also der Lötkolben angeheizt wird, wollen wir den Hive einfach mal in seiner natürlichen Umgebung beobachten. Was kann dieser kleine Kerl? Was für Betriebssysteme und Software gibt es momentan? Ein kleiner Rundgang im Hive-Land…

 

003 – Die Sendung mit dem Hive

Wie funktioniert ein Hive? In gewohnter Gemütlichkeit öffnen wir jetzt die Motorhaube und schauen uns an, was da im Hive so alles vor sich hin wackelt. Erst am Blockschaltbild, dann direkt auf der Platine. Viel Spaß! 🙂

 

 

004 – Die perfekte Lötstelle

Jetzt geht es endlich los! 🙂 Der Lötkolben ist angeheizt und wir werden die Stromversorgung auf dem Board bestücken. Da das der erste Aufbauteil ist, werde ich ein wenig mehr auf Fragen rund um grundlegende Themen wie Löttechnik und Schaltung eingehen. Der Test gestaltet sich ja in diesem Teil wesentlich einfacher. Für Nachbauer: Bitte das folgende verlinkte Video über richtiges Löten unbedingt anschauen – es lohnt sich! Viele Zusatzinformationen zu Schaltungsdetails und bestimmte Bauteile sind auch im Texttutorial zu finden.
Was wird gebraucht:

  1. Das Tutorial in Textform, mit vielen Bildern und Links: Link
  2. Schaltpläne, Stückliste, Bestückungsplan, Datenblätter: Link
  3. Lehrvideo „Wie lötet man richtig?“: Link

 

005 – Erstkontakt

Durchhalten! Noch gibt es nichts zu programmieren, keine Grafik, kein Sound, nicht mal ein blinkendes LED – einfach nix von all diesen ganzen coolen Sachen. Trotzdem müssen wir durch dieses “Hungertal” und das Hostinterface zwischen PC und Mikrocontroller sauber zum funktionieren bringen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

 

006-½ – Die nackte LED – Teil 1

Die richtige Arbeit für einen ruhigen Sonntagmorgen: In dieser Folge heißt es “Power ON” für den ersten Mikrocontroller “Bellatrix” in unserem kleinen Eigenbaucomputer. Im ersten Teil der Aufbaupart, im zweiten Teil dann die kleinen Experimente, um die Schaltung zu testen und die ersten Programmiererfahrungen zu sammeln. Viel Spaß! 🙂

006 – Die nackte LED – Teil 2

Nach dem Aufbau hier jetzt die Inbetriebnahme vom Propellerchip. Test der Hardware, eine kleine Einführung in Spin und hemmungsloses blinken mit einer einzigen LED… 😉 Aber hey, man kann auf so eine kleine LED durchaus auch zwei 32 Bit RISC Cores loslassen! 🙂

007 – VGA Interface

Das große Thema in dieser Folge: VGA mit dem Propeller Mikrocontroller.

Noch nie war es mit einem Mikrocontroller so einfach, ein vernünftiges Videosignal zu erzeugen. Keine zeitkritischen Interruptroutinen, keine Tricks und Zauberei – ein paar Widerstände, ein paar Zeilen Code und die ersten Zeichen flitzen über den Screen. Definitiv eine Funktionalität, welche der Propeller mit Leichtigkeit mit einem Core erledigt, aber schaut selbst. Man mag natürlich streiten, ob so eine Funktion überhaupt etwas in so einem Chip zu suchen hat, aber durch das Konzept des Propellerchips belegt es bei Nichtverwendung so gut wie keine Ressourcen, ist aber ein enormer Gewinn, wenn man die Funktion benötigt. Und mit etwas Phantasie sind viele Anwendungen denkbar.

Fakt ist, wir brauchen eine Grafikausgabe in unserem kleinen Eigenbau Retrocomputer. Und so nimmt der Aufbau jetzt richtig Fahrt auf: Wir löten nur acht Widerständen und einer VGA-Buchse auf unser Board und haben schon unser VGA Interface fertig. In einfachen Demos schauen wir uns dann an, wie simpel das alles auf dem P8X32 zu programmieren ist. Viel Spaß! 🙂

008 – Lady in Red

In dieser Folge beenden wir die Arbeiten am Bellatrix-Chip von unserem Hive-Computer. Als Subsystem ist dieser „Bellatrix-Computer“ völlig autark: Wir haben nun eine Ausgabemöglichkeit mit VGA und Video, Eingabegeräte mit Tastatur und Maus und einen EEPROM als Speicher für unsere Programme. Neben den obligatorischen Testprogrammen zur Prüfung der Hardware findet sich deshalb nun auch schon ein erstes komplettes Game im Testpaket! 🙂

Das Videointerface am Hive erhöht dabei nicht nur ungemein den Retrofaktor, sondern bietet auch handfeste Vorteile, wenn man mit wenig Speicher auskommen muß. Und was die „Lady in Red“ mit dem Hive zu tun hat: schaut es euch selbst an! 😉

009 – Chiptune

Ok, sind wir mal ehrlich: Dateisystem, Netzwerk, I/O-Bus, RTC – ist doch alles irgendwie kalter Kaffee. Richtig Spaß macht Sound! Man programmiert etwas und hört sofort das Ergebnis – neben der Grafik jenes Element, welches die Homecomputer bestimmt hat: Wie viele Farbe und Sprites gleichzeitig? Wie viele Soundkanäle? Und hat das Ding auch Hüllkurven? Das waren die bestimmenden Fragen der goldenen Zeit der Homecomputer! Wie lange das International Karate dann von Datasette geladen hat (ca. 20 Minuten!), war da weniger interessant… 😉

In diesem Sinne erwecken wir in dieser Folge Sound und das SD Interface zum Leben. Den Aufbauteil habe ich in dieser Folge etwas „eingedampft“ und wieder Test, Software und Experimente in den Vordergrund gerückt.

010 – Es lebe die Königin!

Fast fertig! Wir bestücken Regnatix, den externen Speicher und installieren TriOS. Bis auf den RTC und LAN ist der Hive nun komplett und kann so von SD-Card booten. Ramtest und auch die Prüfungen der nächsten Folgen (RTC/LAN) werden ab jetzt direkt unter TriOS ausgeführt.

Weiterführendes Tutorial:
http://hive-project.de/support/build-your-os-der-regnatix-code-seite-1

 

 

011 – Die Zeit läuft ab…

…denn wir nähern uns nun schnell dem Ende. Nun ja, wo wir gerade beim Thema „Zeit“ sind: In dieser Folge integrieren wir in gewohnter Gemütlichkeit unsere Echtzeituhr auf dem Hiveboard.

 

012 – Das Maker-Netz

Ab mit dem selbst zusammengelöteten Homecomputer ins Internet! Ok, viel geht momentan noch nicht, aber immerhin: über IRC können wir ja schon kommunizieren, und IRC ist ja als Urgestein im Internet in seiner Benutzung fast schon ein Bekenntnis zur Graswurzelbewegung. Nun ja, und wenigstens der Computer ist dabei garantiert frei von NSA Spionagesoftware… 😉

Worum geht es also? In dieser Folge dreht sich alles um das Netzwerkinterface im Hive und da gibt es eine Menge Fragen zu klären: Was muss beim Aufbau beachtet werden? Wie kann es getestet werden? Wie wird es im TriOS konfiguriert und welche Dienste kann man momentan nutzen? Und vielleicht ist es auch der Einstieg, um selbst das eine oder andere Tool zu schreiben: ein kleines Mailprogramm, oder eine Möglichkeit, zwischen den Hives verschlüsselt zu kommunizieren? Möglichkeiten gibt es genug…

Mit dem Netzwerkinterface ist dieses Aufbaututorial nun auch an seinem Ende angelangt – unser Eigenbaucomputer ist fertig! 🙂

 

013 – Spot an für den Invaderman

Um alle Module unseres Hive Eigenbaucomputers ohne Steckernetzteilbatterien und Kabeldschungel versorgen zu können, habe ich mir ein kleines Netzteilmodul passend für das System gebaut. Keine große Sache, mehr Bohr- und Fräsarbeiten und ein paar „Strippen“, aber die Vorraussetzung für zukünftige Erweiterungen und Experimente… 🙂

 

014 – Datensichtgerät für das Elektronenhirn

Passend zum Gesamtsystem ein Monitor in einem schmucken Teko Gehäuse für unseren Eigenbaucomputer.

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