Hive – Das Computerabenteuer der besonderen Art: 24 RISC-Prozessoren, VGA-Grafik, Video-Ausgang, Stereosound, über 1 MB RAM, SD-Card-Laufwerk, LAN, PS/2-Maus und Tastatur, freie Software, einfach und unkompliziert in verschiedenen Sprachen programmierbar… – und das alles auf einer kleinen Eurocard, als minimalistischer Bausatz, keine SMD-Bauelemente, von jedem Bastler in wenigen Stunden aufzubauen. Du hast die Kontrolle über jeden Pin und jedes Byte in diesem System – fühl dich frei und mache etwas Großes damit!
Am 4. und 5. September 2010 findet im sublab in Leipzig ein Geekend zum Thema Mikrocontroller statt. Eingeladen sind alle, die sich für dieses Thema interessieren und an einem Workshop teilnehmen, ihre eigenen Projekte vorstellen oder Erfahrungen austauschen möchten.
Aktuell funktionieren keine vorhandenen Links zu Themen im Parallax-Forum mehr. Grund ist die neue Forensoftware von Parallax, die heute Stapellauf hatte. Ich werde die Links schrittweise wieder anpassen, allerdings erst nach meinen Urlaub – also nicht wundern.
Hinweis: Wer im Forum von Parallax angemeldet war, muss ein neues Passwort anfordern, das alte Passwort wurde aus Datenschutzgründen nicht übernommen, was ja auch in Ordnung so ist. Also nicht wundern, wenn kein Login funktionert!
Positiv: Das neue Forum von Parallax hat nun eine benutzbare Suchfunktion, die alte Funktion war quasi unbrauchbar. Da das Forum an sich auch nicht weiter thematisch strukturiert ist und war, sind ohne Suche immer sehr interessante Themen und Beiträge unauffindbar in der Datenwüste verschwunden.
Hmm, das ist jetzt zwar etwas spät, da es das BST ja schon fast “ewig” gibt, aber ich hab es hier halt noch nicht explizit empfohlen. Und ich fange gerade an mich an dieses Tool zu gewöhnen; sogar in einer Weise, dass ich es wahrscheinlich auch unter XP verwenden würde…
Aber mal schön langsam: Am Anfang war das Propeller-Tool von Parallax. Stabil, schnell und mit vielen nützlichen Funktionen. Aber was tun, wenn man dem wiederkehrenden Bastelwahn nachgibt und XP von den Platten verbannt um Linux (Ubuntu) zu installieren? Ja klar, es gab da doch dieses Tool für alle Plattformen von Brad. Den letzten Versuch (ein Jahr vorher hatte ich abgebrochen, da das Tool doch noch etwas langsam war. Doch die neue Version überrascht, wie auch jedes Jahr die Fortschritte von Ubuntu überraschen. Continue reading ‘Brad’s Spin Tool’ »
Etwas Entspannung am Wochenende: Experimente mit dem Graphics-Objekt und dem TV-Modus. Bei meinen Recherchen bin ich dabei über die Seite eines japanischen (?) Propellerheads gestolpert – Propfan. Er hat in seinem Blog einige sehr interessante Sachen und seine Experimente sind so ganz nach meinem Geschmack, weshalb ich nicht widerstehen konnte und dem natürlichen Drang nachgab, sie zu assimilieren. Im besonderen sein kleines Minigame/Demo “Shooter” hat es mir dabei angetan: Mit wenigen Zeilen Code aus den bestehenden Möglichkeiten etwas cooles machen, dass ist so mein Ding. Continue reading ‘Shoot & Demos’ »
Da dank Frida nun die Bootoption von Administra bestens funktioniert, habe ich eine erste Arbeitsversion für einen Administra-Code mit integriertem SIDCog-Soundsystem erstellt. Geplant sind zwei getrennte SIDCogs, welche man in verschiedener Weise verwenden kann:
Gerade fündig geworden: Da hat doch Ahle2 ein super SIDCog-Demo für seine SID-Emulation geschrieben. Läuft auf einem Chip und per TV. Absolut sehenswert, wie ich finde. Leider gibt es keinen Quelltext und damit vorerst keine Anpassung für den Hive. Wenn sich Ahle2 doch nur mit einer Hive-Platine “bestechen” ließe, um das Demo auf dem Hive umzusetzen… Aber schaut selbst:
Ein cooles Demo wie in alten Tagen. Der Code verwendet übrigens insgesamt sechs Cogs, wie Ahle selbst auf youtube schreibt:
6 of 8 cores are in use:
1 cog for SID emulation
1 cog for CVBS video generation
2 cogs for graphics
1 cog for SD card
“and one cog to control them all”
Nun, momentan ist es etwas ruhig um den Hive geworden. Das hat seinen Grund: Ich überarbeite aktuell die Software des Grundsystems, um eine vernünftige Basis für weitere Experimente zu haben. TriOS macht in seiner jetzigen Form auch schon mächtig Spaß im Gegensatz zur alten Version: es können nun endlich Verzeichnisse genutzt werden – was bedeutet, dass die Umstellung von fsrw auf FATEngine soweit abgeschlossen ist – und mein “Werkstattcode” sieht nun etwas aufgeräumter aus. An vielen Stellen habe ich logische Unklarheiten und Fehler beseitigt. So hatte die Umschaltung zwischen WAV-Player und Hydra-Soundsystem nicht korrekt funktioniert – halt typische Komplexfehler, die es erfordern, dass man sie mal längere Zeit “streichelt”… Alle drei Propeller können nun zur Laufzeit ihren Code von SD-Card laden – das war für Administra bisher nicht möglich! Am Wochenende werde ich mir wohl nach der ganzen Tristesse das Vergnügen gönnen, und über diesen Weg einen SID-Player integrieren – ich habe ja gerade vom Magic Eye so viele coole Retrosounds extrahiert. So sind jetzt auch genug Ressourcen für einen getrennten Netzwerkcode in Administra verfügbar.
Als letztes folgt noch eine einfache Speicherverwaltung für den eRAM (<– hab dafür auch schon eine gute Idee) und eine kurze Doku.
“Die meisten Ansätze zur Leistungsverbesserung, wie die Erhöhung der Taktfrequenz, stoßen irgendwann auf physikalische Grenzen. Deshalb werden vermehrt Multi-Core-Prozessoren eingesetzt. Der Parallax Propeller besitzt sogar 8 Prozessorkerne. Die einzelnen Prozesse werden auch wirklich parallel abgearbeitet und müssen nicht künstlich sequenzialisiert werden. Zur vollen Ausnutzung der Leistung der Multicore-Prozessoren ist ein Umdenken hin zur parallelen Programmierung notwendig. Deshalb wird in diesem Dokument parallele Programmierkonzepte, mit der speziell für den Parallax Propeller entwickelte Programmiersprache Spin, vorgestellt. [...]“
Parallele Programmierkonzepte anhand des Parallax Propeller, Fabian Baur
09:37 Ankunft in Pausin, Technik ist gerade aufgebaut. Kaffee!
Mandalargon, Volker und Enrico sind mit ihrem Hive hier.
Super: Mandralargos Hive zum Leben erweckt! …und einige wirklich interessante Ideen über Forth und den Rest der Welt ausgetauscht.
Und wieder einen Hive ins Leben gerufen – Enrico ist jetzt auch assimiliert.
So, wieder Zuhause angekommen und alle Technik an ihrem angestammten Platz verkabelt. :) Wie voriges Jahr auch in diesem Jahr der erste Gedanke danach: Zu kurz! (<— Zumindest für mich, da ich ja nur einen Tag da war.) Wenn man bei der Rückfahrt im Auto dann erstmal wieder ein paar Minuten zur Ruhe kommt, kommen einem dann die Sachen in den Sinn, die man ja noch hätte klären und probieren können. Ein Tag ist da halt eine ziemlich hektische Sache, zumal man ja los muß wenn es dann gemütlich wird… Also gleich der Vorsatz für das nächste Jahr: Schlafsack einpacken und das Magische Auge als Wecker programmieren! Danke an die Organisatoren für die tolle Veranstaltung und die viele Mühe und Zeit die in der Vorbereitung steckt! Einfach eine tolle Veranstaltung!
Der Propeller ist ja bekanntlich in seiner Architektur etwas anders als andere Prozessoren. Das macht Spaß, aber an der einen oder anderen Stelle ist es für mich persönlich schon etwas mühsam, sich von den bisherigen Denkstrukturen zu lösen.
Eine solche Besonderheit des Propellers – die gegenüber allen anderen Prozessoren und Mikrocontrollern fehlenden Interrupts – möchte ich hier ein wenig zur Diskussion stellen. Wie kommt man ohne Interrupts aus? In den letzten Monaten habe ich im Internet oft Neugierige und Neulinge erlebt, die sich ob der fehlenden Interrupts gleich wieder abgewendet haben. Aber ist das richtig so, sind die fehlenden Unterbrechungsmöglichkeiten so eine große Behinderung?
Stand vom Projekt “Magisches Auge”, dem ersten externen Plexus des Hive: Einige Grundfunktionen sind schon realisiert, so die Motor- und LED-Steuerung, die Soundausgabe, Tasten an der Oberseite des Gehäuses, SD-Cardlaufwerk und Hostschnittstelle für die Programmierung. Was momentan noch fehlt ist der RTC-Chip mit Batteriepufferung und der I2C-Bus zum Hive.
Auch in diesem Jahr ein “Muß” für viele Retrofans:Das Treffen in Pausin. Ich selbst werde am Samstag den 20.03. so lange wie möglich mit diverser Hive-Technik anwesend sein. Und nebenher werde ich wohl mit meinem Magischen Auge im SIDPlayer-Modus auf die Nerven gehen… Wahrscheinlich werden wenigstens noch zwei weitere Drohnen mit ihren Hives anwesend sein. Eine ideale Gelegenheit mal ganz persönlich und entspannt die Technik zu beschnuppern und sich auszutauschen.
Zur Erinnerung: 2009 war ich mit dem ersten Prototypen auf Lochrasterplatine auch anwesend und das Projekt hat dort einige entscheidende Impulse bekommen. Immerhin hab ich Digger dort assimiliert, was die erste Sammelbestellung erst ermöglicht hat. Das Treffen allgemein ist angefüllt mit interessanter Technik und Vorträgen und so für jeden Bastler ein Fundgrube an Erinnerungen und Informationen. Nebenbei gibt es auch einiges an Ersatzteilen und kompetente Ansprechpartner für evetuell defekte Retrotechnik aus der DDR dort zu entdecken.
Irgendwann nach dem KC-Treffen möchte ich beginnen, dass bestehende Betriebssystem neu zu überarbeiten und eine erste Version des TriOS zusammenzustellen. Im folgenden meine groben Vorstellungen. Wie weit ich dabei komme und was letztlich dabei herauskommt, muß ich mal schauen. Ich wollte mal die grobe Struktur zur Diskussion stellen, velleicht gibt es ja noch interessante Ideen dazu. Wer Lust hat kann natürlich mitarbeiten, dann geht das Ganze schneller. Und frühzeitige Mitarbeit sichert auch die Möglichkeit der Einflußnahme, denn spätere Programme werden wohl auf dieser Version aufbauen.
So, und da ich grad so schön beim Basteln mit “Boulder Dash” war, ein kleines Video zum aktuellen Stand des Hive-Projektes und zu meinen Impressionen bezüglich dem letzten Jahr. Nach wie vor bereitet mir das Gerät unheimlich viel Spaß – sowohl was die Hardware betrifft, wie auch die vielfältigen Softwareexperimente. Immerhin sind deutlich über 100 Platinen bei lötfreudigen Bastlern gelandet. Sehr viel Freude haben wohl vielen auch die Bautagebücher im Forum bereitet – es war interessant dort das Wachsen und Gedeihen der verschiedenen Geräte zu verfolgen. Toll wäre es, wenn ich noch mehr Bilder und Infos zu fertigen Geräten oder auch zu geplanten oder auch nur teilweise fertigen Projekten bekomme, um die Webseite ein wenig mehr mit Leben zu füllen. Also keine Scheu, einfach eine eMail an digger oder mich senden!
Nun, letztes Wochenende hatte ich Zeit und Lust etwas entspannendes am Hive zu machen. So ein kleines Game wäre doch mal was nettes, aber ein Wochenende ist da etwas wenig Zeit für ein komplettes solches Projekt. Aber wozu in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah!: Es gibt doch schon genug fertige kleine Retrogames für den Propellerchip. Vor wenigen Wochen erst haben die Propellerheads im Parallax-Forum das Projekt “Boulder Dash” beendet – und, wie ich finde, ist dabei eine wirklich tolle Version herausgekommen. Es sollte doch kein großes Problem sein den Code an den Hive anzupassen, genau die richtige Fingerübung für ein entspanntes Wochenende…
ich hoffe ihr seid alle bestens ins neue Jahr gerutscht und ich wünsche euch für 2010 alles Gute und maximale Erfolge!
Über die Feiertage habe ich eins meiner Weihnachtsgeschenke gelesen, das Buch “Extraleben” von Constantin Gillies (hier der Amazon Link). Dieses Buch ist ein MUSS für jeden Retro-Freund und Fan des Livestyles der 80er Jahre … ich war absolut begeistert!
Im ersten Teil unseres OS-Tutorials haben wir uns ausschließlich mit Bellatrix beschäftigt. Schon das war ein Abenteuer, da wir ja allein in einem Propellerchip acht RISC-Subsysteme zur Verfügung haben. Nun wollen wir aber den Spung über den Graben wagen und lernen, wie die drei Mikrocontroller im Hive gekoppelt sind, wie sie miteinander kommunizieren und wie wir unser Mini-OS auf das Zentrum der Macht konzentrieren – auf Regnatix.