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Hive - Das Computerabenteuer der besonderen Art: 24 RISC-Prozessoren, VGA-Grafik, Video-Ausgang, Stereosound, über 1 MB RAM, SD-Card-Laufwerk, LAN, PS/2-Maus und Tastatur, freie Software, einfach und unkompliziert in verschiedenen Sprachen programmierbar... - und das alles auf einer kleinen Eurocard, als minimalistischer Bausatz, keine SMD-Bauelemente, von jedem Bastler in wenigen Stunden aufzubauen. Du hast die Kontrolle über jeden Pin und jedes Byte in diesem System - fühl dich frei und mache etwas Großes damit!

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"We are Borg. You will be assimilated. Resistance is futile." ;)

KC Treffen 2014 in Garitz

Das vergangene Wochenende war ich in Garitz zum Treffen des KC-Clubs.  Was soll ich viel schreiben: Es war toll. :) Ich bin da nicht der große "Berichterstatter" und mir auch bewußt, dass man noch viel mehr zu den dortigen Projekten schreiben könnte, aber es soll bei diesen Impressionen vom dortigen Treffen bleiben.

Für mich wichtig: das KC-Treffen mausert sich auch zu einem Stammhalter der einzigartigen Bastelkultur, welche sich zu Zeiten der DDR - sicherlich aus dem Mangel geboren - im Osten herausgebildet hat. Mit wenig etwas machen, und ganz wichtig: mit wenig etwas SELBT machen. Niemand müsste heute noch einen Computer selbst bauen, aber man kann es tun - um zu lernen, um Spaß zu haben und um dem Konsumwahn die Stirn zu bieten.

007 – Lizenz zum Löten! – VGA Interface

Das große Thema in dieser Folge: VGA mit dem Propeller Mikrocontroller.

Noch nie war es mit einem Mikrocontroller so einfach ein vernünftiges Videosignal zu erzeugen. Keine zeitkritischen Interruptroutinen, keine Tricks und Zauberei - ein paar Widerstände, ein paar Zeilen Code und die ersten Zeichen flitzen über den Screen. Definitiv eine Funktionalität, welche der Propeller mit Leichtigkeit mit einem Core erledigt, aber schaut selbst. Man mag natürlich streiten, ob so eine Funktion überhaupt etwas in so einem Chip zu suchen hat, aber durch das Konzept des Propellerchips belegt es bei Nichtverwendung so gut wie keine Ressourcen, ist aber ein enormer Gewinn, wenn man die Funktion benötigt. Und mit etwas Phantasie sind viele Anwendungen denkbar.

Fakt ist, wir brauchen eine Grafikausgabe in unserem kleinen Eigenbau Retrocomputer. Und so nimmt der Aufbau jetzt richtig Fahrt auf: Wir löten nur acht Widerständen und einer VGA-Buchse auf unser Board und haben schon unser VGA Interface fertig. In einfachen Demos schauen wir uns dann an, wie simpel das alles auf dem P8X32 zu programmieren ist. Viel Spaß! :)

 

006 – Lizenz zum Löten! – Die nackte LED – Teil 2

Nach dem Aufbau hier jetzt die Inbetriebnahme vom Propellerchip. Test der Hardware, eine kleine Einführung in Spin und hemmungsloses blinken mit einer einzigen LED… ;) Aber hey, man kann auf so eine kleine LED durchaus auch zwei 32 Bit RISC Cores loslassen! :)

006-½ – Lizenz zum Löten! – Die nackte LED – Teil 1

Die richtige Arbeit für einen ruhigen Sonntagmorgen: In dieser Folge heißt es “Power ON” für den ersten Mikrocontroller “Bellatrix” in unserem kleinen Eigenbaucomputer. Im ersten Teil der Aufbaupart, im zweiten Teil dann die kleinen Experimente, um die Schaltung zu testen und die ersten Programmiererfahrungen zu sammeln. Viel Spaß! :)

Plexus 2.05 kann jetzt DCF, Bluetooth und Y-Modem-Protokoll

Da meine Teilnahme an Garitz noch im Verhältnis 50/50 sicher (unsicher) ist, möchte ich wenigstens vor dem KC-Treffen, alle interessierten Drohnen ein neues Plexus-Update als Hive-Futter anbieten. Es hat sich einiges unter der Haube getan, nötigt den Plexus-User aber auch dazu, den Lötkolben wieder aus der Bastelkiste zu kramen um die nun unterstützte Hardware vom Hive assimilieren zu lassen. Es ist nicht zwingend notwendig aber nur so kommt der Hivianer in den Genuss, alle Neuerungen unter Plexus nutzen zu können, die da währen

  1.  Unterstützung von DCF-Empfängern an ADM-Port 22 (nach zahlreichen Versuchen hat sich der Empfänger von Conrad BN641138 am praktikabelsten herausgestellt, da er den nötigen Signalverstärker schon beinhaltet)
  2. Der Anschluss eines HC05-Bluetoothmoduls wird unterstützt. Mit ihm sind drahtlose Übertragungen von und zum Hive möglich.
  3. Um das Bluetoothmodul auch zum Dateitransfer nutzen zu können, wurde das YModem-Protokoll in Plexus integriert und erlaubt das Versenden und Empfangen von Dateien direkt aus dem Explorerfenster. Wer kein Bluetooth verwenden will, kann natürlich auch die serielle Kabelverbindung über das Hostinterface oder Propplug zum Datenaustausch nutzen. Als schnellstes Terminalprogramm hat sich übrigens das Hyperterminal von Windows herausgestellt.
  4. Das Setting-Fenster wurde um die neuen Hardwareoptionen erweitert
  5. Testprogramm für den DCF-Empfang vorhanden
  6. Programm zum Parametrieren des Bluetooth-Moduls vorhanden
  7. es wurde ein anderer serieller Treiber eingebunden
  8. Tastenbedienung für die neuen Funktionen erweitert
  9. bessere optische Integration von externen Dll‘s
  10. einige Fehler beseitigt

Zum Anschluss der Hardware-Erweiterungen bitte das Handbuch konsultieren!!

Ich wünsche euch viel Spaß mit der neuen Version und hoffe bis zur letzten Minute, das es mit Garitz klappt.

Zille9


Beschreibung:PLEXUS-Update
Grafische Shell für den Hive, Update 5: DCF-77, HC05-Bluetooth, YMODEM
PLEXUS-Update 2.05
Version:2.05 vom: 02.04.2014
Dateigröße:1.32 MB

 

005 – Lizenz zum Löten! – Erstkontakt

Durchhalten! Noch gibt es nichts zu programmieren, keine Grafik, kein Sound, nicht mal ein blinkendes LED - einfach nix von all diesen ganzen coolen Sachen. Trotzdem müssen wir durch dieses “Hungertal” und das Hostinterface zwischen PC und Mikrocontroller sauber zum funktionieren bringen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

 

004 – Lizenz zum Löten! – Die perfekte Lötstelle

Jetzt geht es endlich los! :) Der Lötkolben ist angeheizt und wir werden die Stromversorgung auf dem Board bestücken. Da das der erste Aufbauteil ist, werde ich ein wenig mehr auf Fragen rund um grundlegende Themen wie Löttechnik und Schaltung eingehen. Der Test gestaltet sich ja in diesem Teil wesentlich einfacher. Für Nachbauer: Bitte das folgende verlinkte Video über richtiges Löten unbedingt anschauen - es lohnt sich! Viele Zusatzinformationen zu Schaltungsdetails und bestimmte Bauteile sind auch im Texttutorial zu finden.
Was wird gebraucht:

  1. Das Tutorial in Textform, mit vielen Bildern und Links: Link
  2. Schaltpläne, Stückliste, Bestückungsplan, Datenblätter: Link
  3. Lehrvideo "Wie lötet man richtig?": Link

003 – Lizenz zum Löten! – Die Sendung mit dem Hive

Teil 3: Wie funktioniert ein Hive? In gewohnter Gemütlichkeit öffnen wir jetzt die Motorhaube und schauen uns an, was da im Hive so alles vor sich hin wackelt. Erst am Blockschaltbild, dann direkt auf der Platine. Viel Spaß! :)

 

002 – Lizenz zum Löten! – Der Hive in seiner natürlichen Umwelt

Teil 2: Vor dem Vergnügen kommt die Arbeit - das ist doch mal so ein echter Retrospruch! Aber als Retrofans fahren wir ja auf solche Sachen voll ab... ;) Bevor also der Lötkolben angeheizt wird, wollen wir den Hive einfach mal in seiner natürlichen Umgebung beobachten. Was kann dieser kleine Kerl? Was für Betriebssysteme und Software gibt es momentan? Ein kleiner Rundgang im Hive-Land...

 

001 – Lizenz zum Löten! – Von Ataris, Blümchen und Lavalampen

Teil 1: Ich habe mir gedacht, wir gehen die Sache mit dem Aufbaututorial mal ganz langsam an. Also quasi vom Urschleim ausgehend, so mit Blümchen und Bienen und solchen Sachen. ;) In dieser Folge also erstmal zum warm werden ein paar Gedanken zu “Retro” und “Retro Style” frei nach dem Motto: Damals, als wir die Computer noch mit Hammer und Meißel hergestellt haben… :)))

Aber seht selbst:

 

 

000 – Lizenz zum Löten!

Hmmm, momentan löte ich mir einen weiteren Hive-Computer zusammen. Irgendwie fand ich die Idee cool, den Aufbau gleich als Videotutorial mit aufzuzeichnen. Ist vielleicht ein wenig eingängiger und unterhaltsamer als ein ellenlanges Texttutorial. Ich habe eigentlich keine Ahnung von diesem ganzen Videoschnittzeugs, aber solche Kleinigkeiten war für mich irgendwie nie ein Hinderungsgrund. Hoffe nur, es tut nicht allzu weh beim zuschauen... ;)
Also habe ich mir eine Minicam auf den Lötkolben geschnallt und angefangen den Aufbau mitzufilmen. Und es kam wie es kommen mußte: Mir fiel dann ein, daß dann vielleicht noch ein paar Erklärungen fehlen, und mal so ein paar Worte, warum man so einen Unsinn überhaupt veranstaltet, und was der Hive so alles kann, und wie man die Software benutzt, und kleine lustige Experimente für zwischendurch... Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist natürlich wieder länger geworden als geplan (Jaja: Das bißchen Filmerei fällt so nebenbei ab!) und ich bin dabei das alles jetzt ein wenig zusammenzuschneiden und in Form zu bringen.

Hier also der erste Teil, der Rest folgt dann so wie ich fertig werde.

Mein Hive zeigt die Zähne, genauer gesagt den Blauzahn

Frei nach dem Motto, mach alles machbare, bin ich auf die Idee gekommen, meinen Hive beizubringen, die Zähne zu zeigen, genauer gesagt den Blauzahn oder besser bekannt als Bluetooth. Bei den Dumpingpreisen für solch ein Modul (gerade mal 6,95€) konnte ich nicht widerstehen und erstand in der Bucht ein entsprechendes Exemplar mit der Bezeichnung HC-05 mit folgenden Eckdaten:

  • Bluetooth protocol: Bluetooth Specification v2.0+EDR
  • USB protocol: USB v1.1/2.0
  • Frequency: 2.4GHz ISM band
  • Modulation: GFSK(Gaussian Frequency Shift Keying)
  • Transmit power: =4dBm, Class 2
  • Sensitivity: =-84dBm at 0.1% BER
  • Rate: Asynchronous: 2.1Mbps(Max) / 160 kbps
  • Synchronous: 1Mbps/1Mbps
  • Security features: Authentication and encryption
  • Support profiles: Bluetooth serial port (master & slave)
  • Power Supply: +3.3VDC 50mA

HC05

 

Die Beschaltung ist absolut simpel, für die ersten Test's reichen 4 Leitungen (3,3V,GND,RXD,TXD) und schon kann es losgehen. Das Modul ist über AT-Kommandos konfigurierter, was laut Datenblatt recht viele Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. Zur Demonstration hab ich mal ein Beispielvideo angehängt. Im Video wird eine Testdatei in Venatrix gestartet, welche einige Zeilen Text über die Bluetooth-Verbindung zum PC überträgt und dort in einem Terminalprogramm angezeigt wird. So wäre es zum Beispiel möglich, abgesetzte Sensorbaugruppen mit dem Hive zu verbinden oder (zumindest theoretisch) Bluetooth-Tastaturen oder Controller mit dem Hive zu verheiraten. Obwohl der Dateitransfer offensichtlich nicht unterstützt wird, sollte es aber möglich sein, unter Plexus, Dateien zu anderen Hive's zu senden oder zu empfangen. Wie das vonstatten geht, hab ich schon vor meinem geistigen Auge ;-)

Plexus-Update auf Version 2.04

Einige kleinere Fehler wurden behoben und um die Übersicht auf der SD-Karte nicht zu verlieren, wurde ein Plexus-System-Ordner geschaffen indem sich alle Hilfsdateien befinden und so das Root-Verzeichnis wieder aufgeräumter aussehen zu lassen. Zudem ist es jetzt möglich, den auf dem Desktop befindlichen Links Parameter zu übergeben. Bitte dies auf Funktion testen (hab selbst keine Programme, die mit Parameterübergabe arbeiten).

PS.:Im nächsten Basic-Update wird diese Parameterfunktion ebenfalls unterstützt, was es dem User erlaubt, beim Basic-Start schon Basicbefehle ausführen zu lassen (zBsp. um ein Programm zu laden oder sich vom Basic persönlich begrüßen zu lassen :-) )


Beschreibung:PLEXUS-Update
Grafische Shell für den Hive, Update 5: DCF-77, HC05-Bluetooth, YMODEM
PLEXUS-Update 2.05
Version:2.05 vom: 02.04.2014
Dateigröße:1.32 MB

 

Können Sie mir sagen, wie spät es ist?

Das Zeit relativ ist, hat uns nicht nur Einstein bewiesen, auch die interne Hive-RTC neigt manchmal dazu, es mit der Zeit nicht so genau zu nehmen. Das hat mich schon lange gestört, was mich auf die Idee brachte, die Gangungenauigkeiten mit Hilfe eines DCF77-Empfängers auszugleichen. Da ich noch ein jungfräuliches Modul vom großen C in meiner Bastelkiste hatte, unternahm ich erste Experimente. Als Signaleingang dient (damit es keine Kollision mit Sepia und Min-Joystickkarte gibt) P22 von Administra. Dies ist einer der, auch am Expansionsbus, herausgeführten Signale für eigene Erweiterungen.

Es stellte sich jedoch heraus, das das Ganze nicht so einfach wird, wie ich mir das vorgestellt habe. Soviel ich auch rumprobierte, ich bekam einfach kein zuverlässiges Signal, war ich zu dicht am PC-Monitor?, strahlte meine Tischleuchte? oder war einfach zuviel E-Smog in der Luft?. Nach diversen Versuchen und Hinweisen aus dem Netz, kam mir auch der Zufall zu Hilfe. Als ich am Ausgang des DCF-Moduls mein Pocket-Oszi anschloss, schien das Modul endlich das Zeitsignal zu empfangen. Offensichtlich muss neben einem 10-20µF parallel zur Einspeisung (Hinweis aus dem Netz) auch noch ein Keramikkondensator  zwischen Signalausgang und Masse geschalten werden. Seit dem funktioniert der Empfänger tadellos, was mich dazu bewog, den Administra-Code entsprechend anzupassen und die Synchronisation neben der Administra-LED auch auf dem Plexus Bildschirm darzustellen. -->guckst du

dcf1

 

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Nun hoffe ich, nach Einbau des Moduls in mein Hive-Gehäuse auch noch Empfang zu haben aber bis jetzt sieht es gut aus. Ich werde die Hive Gemeinde über meine Fortschritte auf dem Laufenden halten, damit wir die Überschrift guten Gewissens mit JA beantworten können.

Tschau

Zille9

 

Experimente mit dem Videocode

Dieses Video schlummert schon lange auf meiner Festplatte, aber irgendwie finde ich es selbst zu erstaunlich um es zu löschen... Worum geht es? Diese Bilder sind bei Experimenten mit Videocode für den Parallaxchip auf dem Hive-Computer entstanden.

Im Prinzip wird beim Propellerchip ja das Videobild per Software erzeugt. Das ist kein großes Ding, da der Mikrocontroller ja acht RISC-Subsysteme hat, und jeder RISC-Core eine minimalistische Videologik in Form eines einfachen Videoshifters enthält. Braucht man eine Grafikkarte schnappt man sich einfach einen Core und füttert ihn mit einem Videocode. Dieser Videocode ist blanke Software, also im Normalfall meist zwei verschachtelte Schleifen  - eine Schleife für den Aufbau einer Zeile inklusive Zeilenwechselpuls und eine äußere Schleife für den Screen mit Bildsynchronsignal. Dabei wird meist ein Bildschirmpuffer aus dem gemeinsamen Hub-RAM ausgelesen aund dargestellt.

Bei dem Code im Video habe ich aber das Bild quasi berechnet, es gibt also keinen Bildpuffer. Die Farben werden in den besagten zwei verschachtelten Schleifen dabei einfach in Echtzeit durch einfache Operationen gebildet - man bekommt so zum Beispiel die bekannten Farbbalken, wie man sie aus den alten Demos auf Retrocomputern kennt. Der Prop ist aber schnell genug diese Balken senkrecht und nicht vertikal darzustellen.

Das erstaunliche sind aber die folgenden Videomuster. Durch leichte Desynchronisation des Timings an verschiedenen Stellen bildeten sich wandernde Strukturen und Fehlfarben, welche durchaus recht hübsch aussehen! :)

Ausführliches Tutorial zur aktuellen Boardversion R14 in Sicht…

Die neue Dokumentation zur aktuellen Platinenrevision R14 wird jetzt als öffentlich einsehbares Dokumentation in Google-Docs gepflegt. (Dank an Zeus und die anderen fleißigen Helfer!)

Link: R14 - Tutorial
Link: R14 - Stückliste

Ich werde in den nächsten Wochen noch einen weiteren Hive R14 aufbauen und in diesem Zusammenhang alle Bilder aktualisieren. Also noch etwas Geduld: die Doku wird noch richtig schick! :)

Fehler, Wünsche und Erweiterungen können dort direkt mit der Kommentarfunktion hinterlassen werden. Zusätzlich findet sich zum Thema im Forum ein Thread. Hilfe in jeder Form ist natürlich immer willkommen.

Im Besonderen fallen mir noch folgende Verbesserungen und Erweiterungen ein:

  • Wer den Aufbau schrittweise zellebriert hat, sollte auch viel mit den Teilsystemen experimentiert haben. Nun, ich persönlich experimentiere dabei immer gern mit den Testprogrammen, und oft wird daraus ein kleines spaßiges Progrämmchen. Wem es ebenso geht: Bitte lasst diese Juwelen der Programmierkunst nicht auf eurer Festplatte verschimmeln und teilt sie mit dem Hive-Kollektiv! Also her mit dem Stoff, wenn zudem noch ein wenig Text dabei ist, wird das im Testpaket und in der Dokumentation verewigt! :) Bitte unbedingt auch ein wenig nerdige und freakige Sachen, denn wir erinnern uns: Just for Fun!
  • Schemata und Teilzeichnungen zu den einzelnen Aufbauschritten. Ich denke darüber nach, den einzelnen Aufbauschritten zum Beispiel farblich bearbeitete Bestückungspläne und Teilschaltpläne zuzufügen. Die Bauteile des aktuellen Schrittes könnten so im Bestückungsplan grün hervorgehoben werden, Messpunkte und ähnliche Sachen in roter Farbe. Unwichtige Bereiche könnten zusätzlich etwas weniger Kontrast bekommen. Ebenso Blockschaltbilder und Teilschaltungen. Teilweise sind solche Sachen schon in den Tutorials "Build your OS" zu finden. Wer sich also berufen fühlt diese Fleißaufgabe zu übernehmen: es ist noch eine Stelle im Hauptquartier zu vergeben! ;)
  • Schön wäre noch eine kleine Besprechung der Schaltungsfunktion, also so Sachen wie Schaltungstechnik der Stromversorgung, PWM zur Sounderzeugung, Videosignal und so weiter... Wahrscheinlich ist es aber übersichtlicher, diese Informationen in einer gesonderten Datei auszulagern, um das Aufbaututorial nicht zu "überfluten".

Plexus für Maus-Muffel

Es gab von der einen oder anderen Drohne Anfragen, ob Plexus nur mit der Tastatur  bedienbar gemacht werden könnte. Diese Möglichkeit wurde nun verwirklicht. Alle, die sich vor Mäusen fürchten, können Plexus nun auch ausschließlich mit der Tastatur steuern. Zusätzlich wurde, da die Frage nach der Übergabe von Parametern beim Programmstart aufkam, eine abgespeckte Version von Regime als DOS-Shell implementiert, um diese Möglichkeit bis zur Integration in Plexus zu bieten. Ich hoffe, euch damit etwas vertrösten zu können. Bitte wieder ausgiebig testen und berichten, damit Fehler schnell entdeckt und behoben werden können.

Die Tastenbelegung kann über die Taste F1 eingesehen werden!

euer Zille9


Beschreibung:PLEXUS-Update
Grafische Shell für den Hive, Update 5: DCF-77, HC05-Bluetooth, YMODEM
PLEXUS-Update 2.05
Version:2.05 vom: 02.04.2014
Dateigröße:1.32 MB

Update: Es war noch ein Fehler in der Tastenbedienung des Explorers vorhanden (nach dem Schließen wurde der Scrollzähler nicht zurückgesetzt)  sorry. :-(

Digitaler $%&°*#$-Vergleich und andere spaßige Sachen

Irgendwann will man es halt wissen: Wie schnell ist denn jetzt die selbst geschriebene Programmiersprache auf dem Eigenbaucomputer? Naja, halt der typische digitale $%&°*#$-Vergleich...…;) Und da ich heut ein wenig Langeweile habe und draußen so trübes Wetter ist, wollte ich mich halt ein wenig an tachyonischen Geschwindigkeitswerten meines Forthsystems berauschen und ergötzen.

Nun gut, die Werte sind ganz brauchbar, obgleich ich da so ein verdammtes amerikanisches Forth kenne, welches da noch deutlich einen drauflegt. Hab noch keine Ahnung wie er das veranstaltet. Aber dafür ist der Hive mit mental völlig autark programmierbar, ohne einen Hostcomputer oder ähnliche feige Hilfsmittel. Ätsch! :)

Was ist also in dem Clip zu sehen?: Ein kleines Demo, welches die Funktion von meinem mental-Forth auf dem Hive-Computer zeigt. Nix großes, einfach nur zur Ansicht der Funktion des Quelltexteditors, Compilers und Interpreters am Beispiel eines "Hello World!" und eines Fibonacci-Benchmarks mit ganz brauchbaren Werten für so ein Gerät.

Der Quelltexteditor läuft komplett im Bellatrix-Chip (der Hive basiert auf drei Mikrocontrollern) und kennt neben dem farbigen Modus zur Eingabe von Forth-Quelltexten auch einen reinen Textmodus. Mit dem Kommando "br" (browse) wird der Screenbrowser aufgerufen um in den Screens zu "surfen", diese zu editieren, speichern usw. Ist so ein typisches gewachsenes "Werkstatt-Tool" und ungemein praktisch.

Wie man sieht, ist mental durchaus schon benutzbar und man kann schon völlig autark am Hive ohne einen Hostcomputer programmieren. Zudem belegt der Core von dem zu sehenden Forth gerade mal 3694 Bytes, mit den komfortablen Tools wie im Video sind es gerade mal 4432 Bytes! Hey, als Laie und für ein erstes selbst gestricktes Forth ist das ganz brauchbar!…:) Aber unabhängig davon ist mental noch weit entfernt von einem fertigen Status. Letztlich ist es ja auch nicht so wichtig, da es sich ja mehr um ein persönliches Lern- und Spaßprojekt handelt. Just for Fun!

Es ist vollbracht – TRIOS-BASIC 2.1

Seit dem letzten Update ist schon einige Zeit vergangen. Die Zeit wurde effektiv genutzt, um unser TRIOS-Basic an die Spitze der Basic-Interpreter-Charts (zumindest auf dem Propeller) zu katapultieren. Viele Neuerungen sind hinzugekommen, Altlasten abgeworfen und Fehler beseitigt. Hier eine kleine Aufstellung der Neuerungen/Änderungen

 

  1. -Fliesskomma-Funktion ist jetzt genauer, Zahlenbereich von 1E-38 bis 1E+38
  2. -Window-Funktion zusammengefasst und flexibler, so kann z.Bsp. das Aussehen der Fenster mit Tile-Fonts individuell angepasst werden,  verschiedene Fenstertypen können ausgewählt werden (mit Rahmen, ohne Rahmen, mit Titel oder Statusleiste oder Scrolleiste). Das Aussehen ist an PLEXUS orientiert.
  3. -DATA,READ,RESTORE Funktion zur Datenverarbeitung vorhanden
  4. -BACKUP,RECOVER um Bildschirmbereiche zu sichern und wiederherzustellen
  5. -Mit FUNC erstellst Du Benutzerfunktionen, denen bis zu 4 Variablen zur Berechnung übergeben werden können
  6. -der RENUM-Befehl erlaubt eine Neunummerierung des Basicprogramms (Sprungmarken müssen aber selbst angepasst werden).
  7. -der PORT-Befehl gestattet den Zugriff auf die (optional angeschlossene) Sepia-oder Joystick-Karte
  8. -mit dem XBUS-Befehl kannst du auch Funktionen aus TRIOS erreichen, die nicht im Basic vorhanden sind, du kommunizierst damit auf dem HIVE-Bus direkt mit den Propeller-Chips
  9. -BUTTON-Befehl umgebaut, jetzt sind Text- und Icon-Buttons möglich
  10. -mit dem erweiterten LOAD-Befehl ist es jetzt möglich Programmteile nachzuladen, auch während des laufenden Programms
  11. -MKFILE ermöglicht das Erstellen von Dateien
  12. -der CHDIR-Befehl wurde überarbeitet, jetzt kannst Du Dich in allen Verzeichnissen frei bewegen
  13. -mit BLOAD werden BIN-Dateien aus dem Basic heraus gestartet
  14. -die String-Verarbeitung wurde zusammengefasst und fehlerbereinigt
  15. -INPUT-Befehl wurde überarbeitet und verbessert
  16. -die INKEY-Abfrage ist jetzt fehlerfrei (ab und zu war noch ein ungewolltes Zeichen im Puffer)

Vom Befehlsumfang sollte der vorläufige Endstand erreicht sein, was unseren Basic-Interpreter zum wohl umfangreichsten in der Propeller-Welt sein läßt. :-)

Leider gibt es noch keine Demo, um die neuen Funktionen zu demonstrieren. Es gibt aber für alle neuen(und alten) Funktionen entsprechende Beispielprogramme im Basic-Ordner. Ich wünsche allen Basic-Freunden viel Spaß und Entwicklerdrang mit TRIOS-BASIC 2.1.

euer Zille9


Beschreibung:TriOS-Basic
Basic für TriOS von Zille9 - Infos im Forum: http://hive-project.de/board/viewtopic.php?f=6&t=767
TriOS-Basic 2.1
Version:2.1 vom: 21.02.2014
Dateigröße:3.89 MB