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Hive - Das Computerabenteuer der besonderen Art: 24 RISC-Kerne, VGA-Grafik, Video-Ausgang, Stereosound, über 1 MB RAM, SD-Card-Laufwerk, LAN, PS/2-Maus und Tastatur, freie Software, einfach und unkompliziert in verschiedenen Sprachen programmierbar... - und das alles auf einer kleinen Eurocard, als minimalistischer Bausatz, keine SMD-Bauelemente, von jedem Bastler in wenigen Stunden aufzubauen. Du hast die Kontrolle über jeden Pin und jedes Byte in diesem System - fühl dich frei und mache etwas Großes damit!

Technische Daten:hier lang >>>
Reif für den Hive? Ein Eignungstest: hier lang >>>
Das Design: hier lang >>>

"We are Borg. You will be assimilated. Resistance is futile." ;)

007-lizenz-2

Hier nun das gesamte Aufbaututorial für den Hive-Computer. In zwölf Folgen werden wir in aller Ruhe und Ausführlichkeit die Retro-Bastelkultur pflegen.  Ich habe einfach den Aufbau der aktuellen Platinenversion aufgezeichnet und endlos langhin gelabert. Draus geworden ist so etwas wie ein Videoblog, und nebenher hatte ich so auch die Motivation, alle Testprogramme auf den neusten Stand zu bringen und an vielen Stellen zu erweitern. Interessant mit Sicherheit für alle Einsteiger in die Technik und bestimmt auch ein Spaß für so machen versierten Retrofan - hoffe ich mal... :)

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012 – Lizenz zum Löten! – Das Maker-Netz

Ab mit dem selbst zusammengelöteten Homecomputer ins Internet! Ok, viel geht momentan noch nicht, aber immerhin: über IRC können wir ja schon kommunizieren, und IRC ist ja als Urgestein im Internet in seiner Benutzung fast schon ein Bekenntnis zur Graswurzelbewegung. Nun ja, und wenigstens der Computer ist dabei garantiert frei von NSA Spionagesoftware... ;)

Worum geht es also? In dieser Folge dreht sich alles um das Netzwerkinterface im Hive und da gibt es eine Menge Fragen zu klären: Was muss beim Aufbau beachtet werden? Wie kann es getestet werden? Wie wird es im TriOS konfiguriert und welche Dienste kann man momentan nutzen? Und vielleicht ist es auch der Einstieg, um selbst das eine oder andere Tool zu schreiben: ein kleines Mailprogramm, oder eine Möglichkeit, zwischen den Hives verschlüsselt zu kommunizieren? Möglichkeiten gibt es genug...

Mit dem Netzwerkinterface ist dieses Aufbaututorial nun auch an seinem Ende angelangt - unser Eigenbaucomputer ist fertig! :)

Dem Hive unter’s Röckchen geschaut ..

Bei meinem Versuch, den Hive als ultimative Messstation (boa, ein Wort mit drei ess) auszubauen, bin ich im überteichseitigen Forum auf den Tread Propalyzer gestoßen. Dies ist ein minimalistischer Logic-Analyser auf Propellerbasis, wobei der Propeller alle an seine Pins (mit Ausnahme der RX und TX-Pins) geratenen Pegelwechsel über ein entsprechendes PC-Programm sichtbar machen kann. In mir keimte die Idee auf, mit Hilfe der Venatrix-Erweiterung, die Signale im Hive sichtbar zu machen und so seiner Bus-Quasselei zuzuschauen. Zugegeben, der Pegelwirrwar sieht im ersten Moment recht konfus aus, macht aber Sinn, wenn man die Pinbelegung kennt und so die Signale zuordnen kann.

Hivealyzer

Hier mal ein Schnappschuss.

P0-P7 - Hive-Bus

P25 - BusClk

P26 - WR-Signal

P27 - HS-Signal

P28 - I2C - SCL

P29 - I2C - SDA

P24 - PropSel (Propeller-Select-Signal)

P8-P23 PortB und PortC des Venatrix-Propellers (in diesem Falle unbenutzt, da diese in Venatrix als Port-EA benutzt werden)

Schön zu sehen, wie der Hive mit seinen Knechten (Administra und Bellatrix) redet und unterdessen der I2C-Bus freudig vor sich hin plaudert.

Als Analysewerkzeug ist dieses kleine Tool beim Verständnis der internen Zusammenhänge sicher gut zu gebrauchen und die Venatrix-Buserweiterung hat ihre erste Aufgabe :-)

Plexus – Fontastisch mit Signalcharakter

Eine etwas seltsame Überschrift wird sich der Leser sicher denken. Bei der Liste der Neuerungen von Plexus 2.1 wird aber der Sinn schnell klar. Bisher war mir das Ziel hinter Plexus noch nicht ganz bewusst, bis mir die Idee kam, aus dem Hive ein Schweizer Taschenmesser für den eifrigen Elektronikbastler zu machen, der alles unter der Haube haben soll, was man so als Hilfsmittel im Elektronikbastelbereich gebrauchen kann. Als erste Erweiterung entstand ein Signalgenerator (nach Johannes Ahlebrand). Dieser erzeugt verschiedene Signalformen inklusive Rauschen bis zu einer Frequenz von 7,5Mhz (lt.J.Ahlebrand) und gibt dieses Signal über den Hive-eigenen Audioausgang aus. Weitere Programm-Module sollen folgen und den Hive als Arbeitstier im Elektronikbereich etablieren, mal sehen, was wird.

Optisch hat sich auch einiges geändert, so ist es jetzt möglich, unterschiedliche Fontdateien als Systemfont zu definieren. Um die mitgelieferten Fonts den eigenen Bedürfnissen anpassen zu können, wurde ein einfacher Fonteditor entwickelt. Dieser kann auch benutzt werden, um die mit TRIOS-Basic mitgelieferten Fonts zu bearbeiten (lediglich die Endung DAT in FNT ändern und der Font ist auch im Plexus verwendbar und bearbeitbar).

Plexus2_1

Hier die Liste der Neuerungen bzw.Korrekturen

-Titel- und Statusleiste aufgelockert, es gibt eine einfache und eine erweiterte Ansicht

-Explorerfenster hat jetzt eine eigene Statusleiste zur Anzeige des Verzeichnispfades

-Verwendung von Fontdateien möglich

-Fonteditor zur Bearbeitung der Fontdateien vorhanden

-Signalgenerator mit fünf Signalformen (1Hz bis 7,5 MHz) vorhanden

-Umstieg von Plexus nach TRIOS und umgekehrt möglich. Es ist nun möglich mit Alt-Gr+F12 zu TRIOS zu wechseln. Möchte man zurück zu Plexus gibt es im Plexus-Ordner ein Programm "GoPlexus.Bin"

-Fehler der ein Long zu langen Regflash.Bin behoben. Durch einen selbst eingebauten Fehler war die Trioseigene Regflash.bin für Plexus nicht nutzbar. -> Danke an Kuroneko

-Textausgabe jetzt nur noch in Großbuchstaben (um Platz im Fontsatz für zusätzliche Icons zu schaffen)

-diverse kleine Fehler behoben

 

Ich wünsche Euch viel Spaß mit der neuen Version

Euer Zille9

 


Beschreibung:PLEXUS-Update
Grafische Shell für den Hive, Fonteditor+Signalgenerator
PLEXUS-Update 2.1
Version:2.1 vom: 24.08.2014
Dateigröße:1.86 MB

Neues TriOS, neues GIT

Nach der Veröffentlichung der neuen TriOS-Version ist diese nun auch auf dem GIT-Server eingearbeitet. Neben TriOS sind dort auch die wichtigsten anderen Software-Projekte des Hive  (Basic, Plexus und die 3 Toolboxen) mit dem gerade aktuellen Stand hinterlegt. Damit haben wir nun die Chance, gemeinsam an diesen Projekten Änderungen vorzunehmen. Das funktioniert allerdings nur, wenn alle, die an den o.g. Projekten mitarbeiten, ihre Änderungen in die GIT-Repositories einchecken. Weitere Informationen gibts unter "Software-Verwaltung" und im dazugehörigen Foren-Thread.

Man lernt ja nie aus…

Wer seinen Download von R57 schon getätigt hat, bitte noch einmal aktualisieren. Leider hat sich ein Fehlerteufel eingeschlichen und einige Bin's (perplex, ftp, ipconfig, irc) waren nicht im Paket.

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Man lernt ja nie aus: Ursache ist in diesem Fall mein (noch) mangelndes Verständnis der Versionsverwaltungen bei einzelnen Details. Ich habe den Export der Version durchgeführt, bevor die neue Version per Commit im zentralen Repository eingepflegt war. Damit waren die entsprechenden neuen Bin's zwar physisch in meiner Arbeitsversion, aber nicht mehr im Export. Ich dachte: Export ist Export - da wird halt alles ohne die tausenden versteckten SVN-Gizmos in den Exportordner kopiert. Weit gefehlt, es wird quasi die aktuell gültige Revision - was ja noch R56 war - exportiert! Naja, nicht ganz, denn auch die exportierten Bin's waren ja an vielen Stellen schon auf dem Stand R57 bzgl. der Änderungen. Nur neu hinzugefügte Dateien wurden noch nicht exportiert, da noch nicht "offiziell" eingepflegt. Jaja, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...

So zumindest bei SVN/Tortoise. Wie das dann bei GIT wird, werde ich mit neuen Fehlerteufeln ergründen... :twisted:

TriOS – R57

Lange überfallig: eine neue Version von TriOS. Momentan zu einem recht ungünstigen Zeitpunkt, da wir ja mit einem Umzug von SVN zu GIT experimentieren. Aber es waren einfach noch zu viel Code in der Queue.

Was gibt es an Neuerungen:

  1. PlexBus
  2. Netzwerkcode
  3. Dokumentation
  4. BIN/SOURCE-Paket

Mit dem PlexBus können nun zum Beispiel Erweiterungen wie die Sepia-Karte oder die kleine Joystickkarte von Zille9 angeschlossen und im System verwaltet werden. Passend gibt es das Tool "perplex", um manuell mit dem I/O-Bus zu experimentieren. Zudem enthält die Toolbox einige kleine Programmierbeispiele in Spin für Einsteiger und auch TriOS-Basic und die Plexus-GUI können ja schon damit umgehen.

Endlich Netzwerkcode! :) Der Code von Jörg war auch ein entscheidender Grund für die Veröffentlichung, da ich eine Integration für die nächste Folge im Videotutorial brauche. FTP und IRC-Client sind nun in dieser TriOS Version enthalten. Einstellungen der Netzwerkparameter (IP, Maske, Gateway...) erfolgen über das Tool "ipconfig".

Ach ja - Stichwort Dokumentation: Alle Dokumentationen sind nun in den Ordner "doku" gewandert und haben eine neue Struktur bekommen. Ich denke so lässt sich das besser verwalten und pflegen.

BIN und SOURCE Pakete: TriOS gibt es nun in zwei Paketen. Das BIN-Paket ist für reine Nutzer gedacht und enthält nur die Dokumentation, Flashdateien und alle Dateien um eine SD-Karte für TriOS zu erstellen. Das geht schnell und ist sehr übersichtlich - ein paar Klick's und fertig ist das Update.

Im SOURCE-Paket befinden sich zusätzlich alle Quelltexte und die Skripte um automatisch das System komplett zu compilieren.

So, das waren die wichtigsten Neuerungen. Zudem sind natürlich wieder viele kleine Änderungen und Fehlerbereinigungen enthalten.

Viel Spaß! :)


Beschreibung:TriOS (PropForth, Standard Regime) Bin
Installationsdateien des einfachen Spin-Betriebssystems für den Hive
TriOS (PropForth, Standard Regime) Bin r57 - dr235
Version:r57 - dr235 vom: 22.06.2014
Dateigröße:279.37 kB


Beschreibung:TriOS (PropForth, Standard Regime) Source
Quelltexte des einfachen Spin-Betriebssystems für den Hive - letzte Version. Integrierte Programmiersprache Forth. (Ältere Versionen sind auf der google code Webseite zum TriOS zu finden: http://code.google.com/p/hive-trios/ )
TriOS (PropForth, Standard Regime) Source r57 - dr235
Version:r57 - dr235 vom: 22.06.2014
Dateigröße:967.22 kB

 

Toolbox 3

Einige überfällige Veröffentlichungen: Das Boing-Demo und der TriBorg-Player - nichts neues, aber mit der Toolbox 3 jetzt im gepflegten Paket. Zusätzlich einige Programmierbeispiele für den PlexBus und die Sepia-Karte und abschließend ein (hoffentlich) inspirierendes Demo von einem textbasierten GUI-Code.

 

boing-1

triborg-1 triborg-2guidemo-1plexbus-1


Beschreibung:Toolbox 3
Boing-Demo, TriBorg-Player, PlexBus Programmierbeispiele für Sepia-Karte, GUI-Demo
Toolbox 3 22-06-2014-dr235
Version:22-06-2014-dr235 vom: 22.06.2014
Dateigröße:1.18 MB

011 – Lizenz zum Löten! – Die Zeit läuft ab…

...denn wir nähern uns nun schnell dem Ende. Nun ja, wo wir gerade beim Thema "Zeit" sind: In dieser Folge integrieren wir in gewohnter Gemütlichkeit unsere Echtzeituhr auf dem Hiveboard.

 

010 – Lizenz zum Löten! – Lang lebe die Königin!

Fast fertig! Wir bestücken Regnatix, den externen Speicher und installieren TriOS. Bis auf den RTC und LAN ist der Hive nun komplett und kann so von SD-Card booten. Ramtest und auch die Prüfungen der nächsten Folgen (RTC/LAN) werden ab jetzt direkt unter TriOS ausgeführt.

Weiterführendes Tutorial:
http://hive-project.de/support/build-your-os-der-regnatix-code-seite-1

 

Invasion der Aliens

Heute gibts mal  wieder etwas Spielefutter für den Hive. In Alien Invaders musst Du die Invasion der Außerirdischen zurückschlagen entweder allein oder zu zweit steuerst Du Deinen Jet durch das feindliche Feuer und vernichtest so viele Gegner, wie möglich. Zugegeben geistig kein besonders anspruchsvolles Spiel aber optisch nicht schlecht gemacht. Leider gibt es keinen Sound, da die Soundengine direkt aus der Grafikengine angesprochen wird aber trotzdem ganz nett. Also ran an die Waffen und losgeballert.

Alien


Beschreibung:Alien Invasion
Hive-Portierung
Alien Invasion 1.0
Version:1.0 vom: 12.06.2014
Dateigröße:91.67 kB

 

009 – Lizenz zum Löten! – Chiptune

Ok, sind wir mal ehrlich: Dateisystem, Netzwerk, I/O-Bus, RTC - ist doch alles irgendwie kalter Kaffee. Richtig Spaß macht Sound! Man programmiert etwas und hört sofort das Ergebnis - neben der Grafik jenes Element, welches die Homecomputer bestimmt hat: Wie viele Farbe und Sprites gleichzeitig? Wie viele Soundkanäle? Und hat das Ding auch Hüllkurven? Das waren die bestimmenden Fragen der goldenen Zeit der Homecomputer! Wie lange das International Karate dann von Datasette geladen hat (ca. 20 Minuten!), war da weniger interessant... ;)

In diesem Sinne erwecken wir in dieser Folge Sound und das SD Interface zum Leben. Den Aufbauteil habe ich in dieser Folge etwas "eingedampft" und wieder Test, Software und Experimente in den Vordergrund gerückt.

 

Update im Doppelpack – TRIOS-BASIC 2.3 und PLEXUS 2.06

Heute gibt es gleich ein Update im Doppelpack und das aus gutem Grund. In Plexus wurde die Möglichkeit integriert TRIOS-BASIC-Dateien ab Version 2.2, welche als Binärdatei vorliegen müssen, direkt aus dem Explorerfenster von Plexus zu starten. Dabei wird eine abgespeckte Runtime-Version von TRIOS-BASIC verwendet, diese (BASRUN.DLL) muss sich im gleichen Verzeichnis (vorzugsweise im BASIC-Ordner) wie die zu startende Basic-Datei befinden.

Im TRIOS-BASIC wurde die Hilfefunktion wieder ins Hauptprogramm integriert und ist über den Befehl HELP erreichbar (siehe die möglichen Funktionen im Handbuch).

PLEXUS - Änderungen

-Doppelklick auf linke obere Fensterecke abgeschafft, sorgte in diversen Unterprogrammen für Fehlfunktionen

-Fehler in der Plexus-Startdatei behoben, irrtümlicherweise wurden die Basic-Systemparameter beim Start überschrieben ,dadurch war die Reclaim-Funktion wirkungslos->der Basicspeicher wurde gnadenlos gelöscht

-Fehler in der admsid behoben, Befehl plxput in der Dos-Shell hat nicht funktioniert

-Für Trios-Basic wurde ein Runtime-Modul erschaffen, was es erlaubt, binäre BAS-Dateien(ab TBasic Vers.2.2) direkt aus Plexus heraus zu starten

-DOS-Shell ebenfalls mit dieser Funktionalität ausgestattet

-Mousebound-Befehl beim Start eingefügt, da es passieren konnte, das beim Verlassen von Trios-Basic der Mausbereich eingegrenzt war.

 


Beschreibung:PLEXUS-Update
Grafische Shell für den Hive, Fonteditor+Signalgenerator
PLEXUS-Update 2.1
Version:2.1 vom: 24.08.2014
Dateigröße:1.86 MB

 

TRIOS-BASIC - Änderungen

-Hilfefunktion wieder ins Hauptprogramm integriert

-DIR-Befehl zeigt jetzt Verzeichnisse in einer anderen Farbe an

-BASIC-Runtimemodul


Beschreibung:TriOS-Basic
Basic für TriOS von Zille9 - Infos im Forum: http://hive-project.de/board/viewtopic.php?f=6&t=767 BASIC-Runtime
TriOS-Basic 2.3
Version:2.3 vom: 24.05.2014
Dateigröße:5.63 MB

 

008 – Lizenz zum Löten! – Lady in Red

In dieser Folge beenden wir die Arbeiten am Bellatrix-Chip von unserem Hive-Computer. Als Subsystem ist dieser "Bellatrix-Computer" völlig autark: Wir haben nun eine Ausgabemöglichkeit mit VGA und Video, Eingabegeräte mit Tastatur und Maus und einen EEPROM als Speicher für unsere Programme. Neben den obligatorischen Testprogrammen zur Prüfung der Hardware findet sich deshalb nun auch schon ein erstes komplettes Game im Testpaket! :)

Das Videointerface am Hive erhöht dabei nicht nur ungemein den Retrofaktor, sondern bietet auch handfeste Vorteile, wenn man mit wenig Specher auskommen muß. Und was die "Lady in Red" mit dem Hive zu tun hat: schaut es euch selbst an! ;)

 

Achtung: Es gibt auch ein Update der Testprogramme!

 

Update BASIC 2.2 – jetzt mit Syntaxhervorhebung

Hallo Hive-Gemeinde, es ist wieder einmal soweit, TRIOS-BASIC steigt zur Version 2.2 auf. Die Neuerungen in kurzen Stichpunkten

  1. -SID-Soundbefehle wurden unter dem gemeinsamen Befehl SID zusammengefasst (Schreibweise jetzt -> SID VOL(15), SID ADSR(1,10,0,10,5) usw.)
  2. -Der DIR-Befehl wurde überarbeitet (bitte Handbuch beachten)
  3. -ab sofort werden Basic-Dateien nur noch im Binärformat gespeichert oder geladen, das ist erheblich schneller und spart Speicherplatz
  4. -als Textdateien vorliegende Basic-Programme können mit dem Load-Befehl aber auch importiert werden ->HANDBUCH BEACHTEN!!!
  5. -ebenso ist es möglich das Programm im Speicher als Textdatei zu exportieren (so ist eine Editierung am PC möglich)
  6. -die Import- und Exportfunktion wurden extern realisiert und sind mit LOAD oder SAVE über eine spezielle Option erreichbar
  7. -Hilfefunktion optisch ins BASIC integriert
  8. -einige Optimierungsarbeiten unter der Haube
  9. -Syntaxhervorhebung realisiert, das erleichtert die Fehlersuche und macht ein Basic-Programm leichter lesbar
  10. -Timer-Funktion erweitert, jetzt existieren zu den 8 verfügbaren Timern auch 3 Counter (Timer 1-8, Counter 9-11)
  11. -TRIOS-BASIC kann aus Plexus mit Startparametern gestartet werden (z.Bsp.kann man sich persönlich begrüßen lassen oder ein Programm beim Start laden)
  12. -2 neue Stringfunktionen geschaffen STR$ G(Zeichenkette) wandelt Zeichenkette in Großbuchstaben um, STR$ K(Zeichenkette) macht das Gegenteil
  13. -diverse Fehler beseitigt
  14. -Das Handbuch zu TRIOS-BASIC existiert jetzt auch im ePub-Format (für Ebook-Reader-Programme)

Basic2_2

Ich hoffe, Ihr habt viel Spaß mit der neuen Version und wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Zille9

NACHTRAG:

Wie es manchmal so ist, hat der Fehlerteufel zugeschlagen. Die Funktionen STR$ G und STR$ K (Umwandlung eines Strings in Groß- bzw. Kleinbuchstaben) führten zu einer Fehlermeldung, dies wurde behoben.

Sorry, aber das kann passieren :-(


Beschreibung:TriOS-Basic
Basic für TriOS von Zille9 - Infos im Forum: http://hive-project.de/board/viewtopic.php?f=6&t=767 BASIC-Runtime
TriOS-Basic 2.3
Version:2.3 vom: 24.05.2014
Dateigröße:5.63 MB

Noch eine Baustelle! – NANOTEX -

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber was ich am HIVE am schmerzlichsten vermisse, ist ein Texteditor. Naja, ist ja nicht schlimm, dachte ich und fragte Tante Google, ob nicht jemand schon mal so ein Projekt in Angriff genommen hat. Mit Erstaunen musste ich feststellen, das sich auch im Überseejenseitigen Forum recht wenig Assimilationsware finden ließ (ein einziges Projekt hab ich dort entdeckt).

Nun ist es ziemlich mühselig , sich in die Gedankengänge eines fremden Programmierers einzuarbeiten und dessen Programmcode zu verstehen. Anstatt viel Zeit damit zu verbringen, sich in fremder Software zurecht zu finden, fand ich es sinnvoller, nach einem passenden Grafiktreiber Ausschau zu halten und selbst mein Glück zu versuchen.

Kurios war, das in unserem eigenen Forum bereits schon ein, für diese Zwecke bestens geeigneter Grafiktreiber existierte.

PIC18F2550 ist der Vater des Treibers und ich hoffe, er gestattet mir die Nutzung. Mit seiner Auflösung von 640x768 Pixel und 80x48 Zeichen ist er geradezu prädestiniert für Textdarstellung. Lange Rede, kurzer Sinn, es entsteht eine neue Baustelle mit dem Namen NANOTEX.

NANOTEX

Es wird sicher noch einige Zeit vergehen, bis eine brauchbare Version vorhanden ist. Der erste Schritt ist aber getan.

 

KC Treffen 2014 in Garitz

Das vergangene Wochenende war ich in Garitz zum Treffen des KC-Clubs.  Was soll ich viel schreiben: Es war toll. :) Ich bin da nicht der große "Berichterstatter" und mir auch bewußt, dass man noch viel mehr zu den dortigen Projekten schreiben könnte, aber es soll bei diesen Impressionen vom dortigen Treffen bleiben.

Für mich wichtig: das KC-Treffen mausert sich auch zu einem Stammhalter der einzigartigen Bastelkultur, welche sich zu Zeiten der DDR - sicherlich aus dem Mangel geboren - im Osten herausgebildet hat. Mit wenig etwas machen, und ganz wichtig: mit wenig etwas SELBT machen. Niemand müsste heute noch einen Computer selbst bauen, aber man kann es tun - um zu lernen, um Spaß zu haben und um dem Konsumwahn die Stirn zu bieten.

007 – Lizenz zum Löten! – VGA Interface

Das große Thema in dieser Folge: VGA mit dem Propeller Mikrocontroller.

Noch nie war es mit einem Mikrocontroller so einfach ein vernünftiges Videosignal zu erzeugen. Keine zeitkritischen Interruptroutinen, keine Tricks und Zauberei - ein paar Widerstände, ein paar Zeilen Code und die ersten Zeichen flitzen über den Screen. Definitiv eine Funktionalität, welche der Propeller mit Leichtigkeit mit einem Core erledigt, aber schaut selbst. Man mag natürlich streiten, ob so eine Funktion überhaupt etwas in so einem Chip zu suchen hat, aber durch das Konzept des Propellerchips belegt es bei Nichtverwendung so gut wie keine Ressourcen, ist aber ein enormer Gewinn, wenn man die Funktion benötigt. Und mit etwas Phantasie sind viele Anwendungen denkbar.

Fakt ist, wir brauchen eine Grafikausgabe in unserem kleinen Eigenbau Retrocomputer. Und so nimmt der Aufbau jetzt richtig Fahrt auf: Wir löten nur acht Widerständen und einer VGA-Buchse auf unser Board und haben schon unser VGA Interface fertig. In einfachen Demos schauen wir uns dann an, wie simpel das alles auf dem P8X32 zu programmieren ist. Viel Spaß! :)

 

006 – Lizenz zum Löten! – Die nackte LED – Teil 2

Nach dem Aufbau hier jetzt die Inbetriebnahme vom Propellerchip. Test der Hardware, eine kleine Einführung in Spin und hemmungsloses blinken mit einer einzigen LED… ;) Aber hey, man kann auf so eine kleine LED durchaus auch zwei 32 Bit RISC Cores loslassen! :)