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Hive – Das Computerabenteuer der besonderen Art: 24 RISC-Kerne, VGA-Grafik, Video-Ausgang, Stereosound, über 1 MB RAM, SD-Card-Laufwerk, LAN, PS/2-Maus und Tastatur, freie Software, einfach und unkompliziert in verschiedenen Sprachen programmierbar… – und das alles auf einer kleinen Eurocard, als minimalistischer Bausatz, keine SMD-Bauelemente, von jedem Bastler in wenigen Stunden aufzubauen. Du hast die Kontrolle über jeden Pin und jedes Byte in diesem System – fühl dich frei und mache etwas Großes damit!

Technische Daten:hier lang >>>
Reif für den Hive? Ein Eignungstest: hier lang >>>
Das Design: hier lang >>>

„We are Borg. You will be assimilated. Resistance is futile.“ 😉

Die Qual der Wahl

Kleines Video zur Funktion des Bootselectors. Alles was gestartet wird befindet sich im Flash-Rom, die SD-Karte ist komplett leer. Man beachte die Umschaltgeschwindigkeit zwischen TRIOS und Plexus, die komplett andere Grafiktreiber benutzen. Der Trick ist, die Hive-EEPROM’s gegen 64kb Typen auszutauschen und beide Grafiktreiber in einem EEPROM unterzubringen. Wird ein Betriebssystem gestartet, wird der entsprechende Grafiktreiber entweder aus dem unteren oder oberen Bereich gestartet, ist um Längen schneller als von SD-Karte.

Plexus on Chip

Wer kennt es nicht? SD-Karte in den Hive , nanu das System startet nicht, warum? Falsche Karte… und welche war jetzt die mit dem TRIOS oder Plexus oder sonst was? Also rumprobieren, bis das System startet. Da sich auf meinem Arbeitstisch diverse SD-Karten tummeln, kommt es auch vor, das unterschiedliche Systemversionen auf selbigen wohnen. Das nervte mich so sehr, das ich mir überlegt habe, wie wäre es, wenn der Hive bootet, wenn nichts zum booten auf der SD-Karte drauf ist?

Ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber, mein Hive kann kein LAN (hab’s damals nicht bestückt, weil die Buchse nicht verfügbar war und Software auch nicht wirklich).Diese ungenutzten Pin’s sollte man doch sinnvoll nutzen können z.Bsp. mit einem Flash-Speicher-Chip. Nun sind die erhältlichen Krabbelkäfer nicht gerade in ein lötfreundliches Gewand gekleidet aber auch für SMD-abgeneigte (früher war das anders),wie mich gibt es auch hierfür eine Lösung. Im bekannten Ramschladen mit dem markigen Spruch 3..2..1..Deins gibt es zur Zeit einen niederländischen Anbieter, der solche Flash-Krabbler (von Winbond) auf einem kleinen Platinchen anbietet, was sich wieder leicht in eigene Projekte einlöten lässt (als Suchbegriff bitte „Windbond“ eingeben).Nach einigen Startproblemen war die Einbindung in Administra vollzogen und die ehemalige Netzwerkschnittstelle wurde zum 8Mbyte-Flash-Speicher.

Flash

Lange Rede, kurzer Sinn, Plexus startet bei mir komplett aus dem Flash, die eingelegte SD-Karte benötigt keine Startdateien mehr. Es wurden Routinen in die Regflash.spin eingebaut, die es ermöglichen nicht nur Programme von der SD-Karte zu starten sondern auch aus dem Flash und,wegen der Geschwindigkeit, aus dem E-Ram.

Bei Plexus sieht das so aus, das beim Start die Plexus.dll aus dem ROM in den Ram kopiert wird, was schneller ist als SD und Flash und alle anderen Programmteile starten direkt aus dem Flash.Außerdem entstand ein Update-Programm, welches alle neueren Dateien im Flash aktualisiert, um das System mit wenig Aufwand auf dem neuesten Stand zu halten.Ebenfalls entstanden, ist ein Boot-Selector, der es erlaubt beim Start zwischen den Betriebssystemen auszuwählen (TRIOS oder Plexus).

Findet Ihr die Idee für die breite Anwendung interessant oder wäre das nur was für Hive-Verrückte? Mir persönlich gefällt die neue Funktionalität recht gut und ausbaufähig ist sie sicher auch noch. Schreibt Eure Meinungen dazu, ich bin gespannt 😉

Zille9

Voll retro, der Hive-Cube in freier Wildbahn

Zu neunzig Prozent fertiggestellt, taucht der Hive-Cube als Disco-Würfel seine Umwelt mit Retroklängen in ein bizarres Lichtspiel im Stile der 80ziger Jahre. Ich find’s cool, obwohl mir wahrscheinlich auf Dauer bei derartigem Lichtgewitter einige Synapsen flöten gehen könnten. Glücklicherweise hat der Herrgott zur Abwendung derartiger Verluste den Ausschalter geschaffen und so fühle ich mich relativ sicher vor Hirntaubheit. Und selbst wenn, na und, n’bisschen bekloppt muss man in der heutigen Zeit schon sein, warum sollte man sonst mit einer selbst zusammengelöteten Zauberkiste wie dem Hive seine kostbare Freizeit verplempern? Wird man doch an jeder Ecke mit Quadrupelcore-Super-Monster-Mega-Tätärätä-Tabletten oder Handyputer beworfen, einer besser als der andere, mit Funktionen, die auch meine Uroma schon nicht brauchte. Da ist der Hive ganz anders, nämlich doof und das ist gut so. Alles, was mein Hivechen kann, hat er von mir gelernt, können wir Drohnen sagen und mich umschlingt eine wohlige Vaterliebe bei diesem Gedanken. Ja, mein Hive ist wie mein Sohn (ich gehe davon aus, das der Hive männlich ist!?) .Am Anfang zu nichts zu gebrauchen aber nach und nach wachsen seine Fähigkeiten. Noch ist er ein kleines Kind, arbeiten wir daran, das er erwachsen wird.

In diesem Sinne….Zille9

 

Das Basic-Gefühl

Kannte ich noch nicht, finde es aber ziemlich lustig und irgendwie beschleicht mich da so ein anheimelndes Gefühl… 😉

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Von der Platine zum Retro Style Computer in 9 Minuten!

Das ganze Aufbau Tutorial des Hive Computers als Speedrun in rasanten 9 Minuten – und zack war der Rechner fertig! 😉

Nun ja, ich musste das einfach mal zusammenschneiden, bevor ich die Rohdaten fachgerecht im Datenmüllendlager entsorge. :)

014 – Lizenz zum Löten! – Datensichtgerät für das Elektronenhirn – Teil 2

So, nun ist der schmucke Monitor im Teko Gehäuse fertig! :)



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Gehäusebau mit FR4 Leiterplattenmaterial

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In diesem Artikel auf Hackaday werden zu diesem interessanten Thema einige hilfreiche Tipps gegeben.

Diese ganze Technik mit FR4 ist mir selbst aus der Vergangenheit nur zu bekannt. Ich habe das zu sozialistischen Zeiten mangels passender Gehäuse sehr oft gemacht, allerdings nie in einer solchen Qualität. Allerdings war das auch noch zur Schul- und Lehrzeit und mit primitivsten Mitteln.

Hier man einige meiner Retrobeispiele mit FR4 Gehäuse aus meiner tiefsten Vergangenheit:

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Das erstere Beispiel ist ein Digitalmultimeter. Das aufgesteckte Modul ist ein Signalgeber und eine Impulsfalle, um zum Beispiel kurze Resetimpulse oder ähnliche Signale sicher diagnostizieren zu können. Man beachte die Schalter, denn auch diese waren Eigenbau! :) Ansonsten das übliche: verstellbarer Sichtschutz und integrierter Geräteständer… 😉

Das zweite Beispiel ist ein (immer noch) funktionierender Joystick mit Dauerfeuerautomatik. Das Kugelgelenk habe ich aus einem alten Deoroller gebaut und auch der Steckverbinder für meinen geliebten Atari XL war mangels Sub-D 9 Buchse ein Eigenbau.

Nun ja, zumindest habe ich bei dem Artikel auf Hackaday wieder Lust bekommen auf solche Konstrukte.

Hive auf Facebook

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Für alle einsamen Drohnen auf Facebook habe ich nun auch ein Kollektiv eine Fanseite für eine erfolgreiche Assimilation erstellt.

014 – Lizenz zum Löten! – Datensichtgerät für das Elektronenhirn – Teil 1

Ich wollte schon immer ein passendes Datensichtgerät für das Hive-Elektronenhirn bauen, schmuck in einem Teko Modulgehäuse und möglichst für VGA und Videomodus. Auch um meinen Arbeitsplatz zu entlasten – zwei extra Monitore extra waren schon immer eine Problem in meiner kleinen Computernische.

Nun ja, mit der Zeit gibt es nun auch gute Displaysets, welche die Funktionen realisieren, also bleibt nur noch das mechanische Design und ein paar wenige Anpassungsabeiten.

In diesem ersten Teil teste ich das Display und passe den Displaytreiber des „Eektronengehirns“ an, um zu schauen, ob die Funktionen grundsätzlich realisierbar sind. Im nächsten Teil werde ich dann das Display im Gehäuse einbauen.

013 – Lizenz zum Löten! – Spot an für den Invaderman

Sonnenschein und Gartenwetter: Die beste Zeit um im Keller ein wenig zu basteln. 😉

Um alle Module unseres Hive Eigenbaucomputers ohne Steckernetzteilbatterien und Kabeldschungel versorgen zu können, habe ich mir ein kleines Netzteilmodul passend für das System gebaut. Keine große Sache, mehr Bohr- und Fräsarbeiten und ein paar „Strippen“, aber die Vorraussetzung für zukünftige Erweiterungen und Experimente… :)

 

Kleine Korrekturen erhalten die Freundschaft ;)

Jeder der die diversen Beispielsprogramme von Trios-Basic ausprobiert hat, wird im Programm „Window.Bas“ eine seltsame Darstellung der Fenster im 2. und 3.Beispiel festgestellt haben. Diese ungeschickte Fensterkonstellation rührt aus einem Fehler in Zeile 100 (hier wird der Speicherbereich für die zu ändernden Fenster-Tiles festgelegt) her. Der Wert „a=#7E400″ ist auf „a=#7E900″ zu ändern (und wieder abspeichern). Durch interne Speicherverschiebungen hätte dieser Wert angepasst werden müssen, das habe ich übersehen, sorry. Die Fenster sollten dann so, wie abgebildet aussehen.W2Beispiel 2

W3Beispiel 3

Zille9