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Hive – Das Computerabenteuer der besonderen Art: 24 RISC-Kerne, VGA-Grafik, Video-Ausgang, Stereosound, über 1 MB RAM, SD-Card-Laufwerk, LAN, PS/2-Maus und Tastatur, freie Software, einfach und unkompliziert in verschiedenen Sprachen programmierbar… – und das alles auf einer kleinen Eurocard, als minimalistischer Bausatz, keine SMD-Bauelemente, von jedem Bastler in wenigen Stunden aufzubauen. Du hast die Kontrolle über jeden Pin und jedes Byte in diesem System – fühl dich frei und mache etwas Großes damit!

Technische Daten:hier lang >>>
Reif für den Hive? Ein Eignungstest: hier lang >>>
Das Design: hier lang >>>

„We are Borg. You will be assimilated. Resistance is futile.“ 😉

Update#03: KC-Treffen 2018 in Garitz

 

 

Dumme Sache: Jetzt sitze ich nach einem interessanten und nerdigen Wochenende wie jedes Jahr vor dem Rechner, möchte einen kleinen Beitrag zum KC-Treffen in Garitz für den Blog verfassen und stelle fest: zu wenig Bilder gemacht, Kamera extra mit gehabt, aber nix gefilmt, keine substantiellen Infos eingeholt – es ist jedes Jahr aufs neue ein Kreuz…

Und dennoch (Oder gerade deshalb?) war es ein wirklich schönes Wochenende. Die Teilnehmerzahl scheint allgemein wieder etwas abgenommen zu haben, obgleich das auf dem Gruppenbild nicht sichtbar wird, da dort so ei

 

nige „Tagesgäste“ hinzugekommen sind, welche nur am Samstag das Treffen besucht hatten. Und auch das Hive Kollektiv hatte Verluste zu verbuchen, da leider Zille kurzfristig absagte. Schade, schade, schade… Dafür war U-Held das erste mal mit zum Treffen, und da er ja auch recht aktiv am Hive ist, und in der Vergangenheit schon einigen Code beigesteuert hatte – man denke nur an die Fensterroutinen für Bellatrix – entspannten sich einige sehr interessante Gespräche. Fehlt eigentlich nur noch ein gewisser scheuer Schneemensch aus dem Harz in unserer Riege… 😉

Als Konsequenz werde ich wohl in den nächsten Tagen neben der offiziellen TriOS Version R57 im Forum immer meine aktuelle Arbeitsversion bereitstellen und auch in relevanten Zeitabständen pflegen.

Ebenso werde ich wohl auch den aktuellen Stand von dem forthlike System mental für Interessierte zugänglich machen. Denn mental ist ja schon recht fertig und macht Spaß, wie ich so einigen auf dem Treffen vorführen konnte. Im Kern ist es an einigen Stellen, wie dem Multifilesupport und dem Parser für Pfade, schon weiter als TriOS. Es hat einen brauchbaren Quelltexteditor, einen Interpreter, einen Compiler und macht Krach – denn mental kann schon SID-Sound!

Ansonsten hatte ich selbst eine ganze Menge Technik am Start: Meinen normalen Hive mit CPMputer im Teko Tower, den mobilen mHive, T.E.K.O den Robby, das Magic Eye und meine neue FPGA Experimentierplattform. Letztere hatte ich kurz vor dem Treffen erst aufgebaut, da gab es also dementsprechend noch keine allzu spannenden Sachen zu sehen.

Basis des Experimentierboards ist ein Terasic DE0-Nano Board mit einem Altera Cyclon IV Chip une ein wenig Peripherie. Das Ding gibt es zwischen 70..100,- € und der verwendete FPGA ist – wenn es hart auf hart kommt – in seiner 144 Pin Gehäuseversion noch mit Handlötung zu gut bewältigen. Ansonsten habe ich als „Steuerinterface“ mein Demoboard mit einem kleinen Video Monitorset plus Minitastatur beigestellt. Dieser soll per SPI mit den FPGA-Gedärmen kommunizieren, um sich langsam von bekanntem Terrain (Propeller + Spin) ins dunkle Unbekannte vorzuwagen. Ich stelle mir dabei vor, das mit einem kleinen Monitorprogramm auf dem Prop zu realisieren.

Vom FPGA-Board führt ein Flachbandkabel einen Teil der verfügbaren GPIOs auf eine Busplatine für kommende bahnbrechende Erweiterungskarten. Und als krönender Abschluss können dann ganz herkömmlich externe Erweiterungsschaltungen für den FPGA auf einem großen Doppelsteckbrett entwickelt werden.

Alle Baugruppen sind auf dem Deckel einer Stapelbox von IKEA montiert. So kann man das Experimentiersystem kopfüber ganz normal als Deckel für die Box verwenden, in der Box selbst können dann Teile und Unterlagen ihren Platz finden. So hat man nebenbei eine platzsparende „Projektbox“, welche ordentlich verstaut und auch schnell wieder aufgebaut werden kann. Aber es muss natürlich klar sein: Wenn das Projekt zu einem funktionierenden Etwas wird, erfolgt natürlich der rituelle Einbau in ein Tekogehäuse… 😉

Aber zurück zum KC-Treffen in Garitz:

Leider gab es auch einen kleinen Verlust bei meiner Technik zu beklagen. Ich hatte vor dem Treffen extra den CPMputer schmuck gemacht und auch das Terminalprogramm überarbeitet, so dass endlich auch Wordstar sinnvoll nutzbar war. Doch in Garitz angekommen, startete das CPM leider nicht mehr korrekt. Der Zilog Z180 Chip lief, das Microsoft Basic ließ sich starten, aber CP/M brachte nur die Startmeldung. Schade, gerade CP/M hätte ja thematisch ganz gut zum KC-Treffen gepasst.

Ansonsten waren wir, zumindest was die technische Seite betraf, so richtig schön uneffektiv. Und das war auch gut so: kein Stress, dafür massig Zeit für interessante Gespräche. 🙂 Einzig das „Jungvolk“ (Zeus) war fleißig am Schrauben und Programmieren. Und wie immer natürlich PIC, welcher wieder im Turbomodus auf tausend Baustellen unterwegs war… 😉

Was es sonst noch so zu sehen gab:

Wir fanden ganz versteckt einen russischen Nuklearkoffer mit Codeeingabe und Direktleitung zum Kreml und ins Weiße Haus, welchen wir natürlich auch gleich getestet haben.

Akustisch hat nun auch die KC-Gemeinde ein wenig aufgeholt: Da es seit kurzem ein gutes Soundmodul für den Kleincomputer aus dem Arbeiter- und Bauernstaat gibt, dudelten die Geräte überall fröhlich vor sich hin. Nunja, da war es ganz gut, dass ich auch in diesem Jahr wieder eine potente Box am Hive hatte… 😉

Dieses Soundmodul M066 basiert auf dem bekannten Soundchip AY-3-8910 von General Instruments, wie er in vielen alten Homecomputern damals Verwendung fand. Eingesetzt wurde dieser Chip auch schon zu DDR Zeiten im KC compact, im legendäre ZX Spektrum von Sinclair, in der Vektrex Spielekonsole und zum Beispiel auch im Atari ST – einer meiner Lieblingscomputer! In diesem Gerät war er übrigens in Form des kompatiblem YM2149 von Yamaha verbaut.

Insgesamt also eine sehr gute und schon lange überfällige Erweiterung für den KC85, wie ich finde. Gerade in ihrer schonungslosen Modularität spielen die DDR Kleincomputer ihre Stärken voll aus.

TV Beitrag des Senders MDF1 zum KC-Treffen

Nun ja, neben den technischen Dingen gibt es aber noch andere Sachen aus Garitz zu berichten, denn auch die Medien haben sich für das Treffen interessiert: Der Sender MDF1 hat einen guten Sendebeitrag über das KC-Treffen gestaltet. Sicherlich kann man in einem solchen Sendeformat keine tiefgreifenden technischen Details erwarten, wie das einige Unzufriedene kritisiert haben. Vielmehr ist es ein Beitrag für „Normalsterbliche“, welche damit einen kurzen und knackigen Überblick über die Szene bekommen sollen. Und genau diesem Anspruch wird der Beitrag sehr gut gerecht.

Begleitende Projekte in der Tradition ostdeutscher Bastelkultur (BCS3, AC1, JuTe-Computer…) wie der Hive und sein Kollektiv werden dabei aber leider nicht direkt erwähnt, aber das Zentrum des KC-Treffens sind nun mal die DDR Kleincomputer – das ist also in meinen Augen völlig in Ordnung und sicher auch der zeitlichen Begrenzung der Sendung geschuldet. Bastelprojekte wurden aber dennoch allgemein und auch positiv von im Interview von Frank Drachselt angesprochen, mehr hätte den Rahmen dieser Sendung gesprengt.

Und noch eine letzte Notiz aus Garitz:

Es gab natürlich auch – wie jedes Jahr – einige interessante Vorträge. Hervorzuheben in diesem Jahr einen zweistündigen!!! Vortrag über die historische Entwicklung von Tisch- und Taschenrechnerdisplays. Es ging also wirklich nur um die Displays! Ich glaube, mehr Nerd geht da einfach nicht mehr, da ist absolut keine Steigerung mehr möglich. Mit diesem Vortrag haben wir quasi das Ende erreicht. Hmm, irgendwie klingt das jetzt sehr dystropisch… 😉 (Schaurige Stimme: „Das Ende ist nah!“) Aber das eigentlich erschreckende an der Sache war: Ich fand den Vortrag wirklich ziemlich cool und interessant! 😮

 

 

Update#02: mHive – Der mobile Hive

Was tut eine Drohne, wenn sie im Kreise der Familie in der gepflegten Wohnstube sitzt und tiefenentspannt den Gesprächen folgt? Genau: Sie stellt einen Core ab für die weiterlaufende familiäre Unterhaltung, zieht einen mobilen Hive aus der Hosentasche und vertieft sich in die faszinierende Welt herausfordernder Multicoreprogrammierung. Was höre ich da: Geht nicht? Es gibt keinen mobilen Hive? Haha: Bedarf erkannt, Bedarf gebannt! Continue reading ‘Update#02: mHive – Der mobile Hive’ »

Besinnliches & T²

Die letzte Zeit war es ja etwas ruhig im Hive-Universum, aber seid gewarnt: Im Verborgenen rattert es im Elektronenhirn.

Ach ja, es gibt Nachwuchs im Teko-Tower: T² Teko-Time – das dezente Uhrenmodul für das klassische Hivesystem! Keine große Sache, einfach nur pragmatisch und praktisch, da mir am Arbeitsplatz immer eine Uhr in passendem Design gefehlt hat. Wie üblich habe ich lange über das Gehäuse nachgedacht, dann hatte ich überraschend die Eingebung, einfach ein Teko-Gehäuse zu nehmen…

In diesem Sinne wünsche ich allen Drohnen besinnliche Bastel- und Programmiertage! 😉

 

 

Prozessorgeflüster

Ich schaue ja regelmäßig c’t Uplink auf YouTube, da die wöchentlichen Folgen nerdig und unterhaltsam sind. Maches mal gehen die Beiträge zwar an meiner persönlichen technischen Lebenswirklichkeit weit vorbei, wenn zum Beispiel das tausendste Smartphone ob seiner runden Ecken, der Händigkeit oder anderer absolut nichtiger Eigenschaften bewertet wird, aber sie genügen meist um mir ein Schmunzeln über eine so anders geartete Nerdigkeit zu entlocken. Und ein wenig technisches Rauschen parallel zu einer Tasse Kaffee ist absolut ok, zumal auch ab und an interessante Informationen enthalten sind.

Mich selbst interessieren ja mehr die urgesteinigen und minimalistischen Basics: Wie funktionieren die grundlegenden Architekturen, was sind die Anwendungsszenarien, wie kann ich das selbst nutzen und verstehen usw. In der c’t gab es es früher mehr solcher Artikel und auch konkrete Bastelprojekte, jetzt spielt sich vieles durch die enorme Komplexität auf einer recht hohen Metaebene ab. Eine interessante Artikelserie in der Zeitschrift c’t ist „Prozessorgeflüster“ von Andreas Stiller, einem echten Urgestein bei c’t. Dieser hatte wohl nach 35 Jahren seinen letzten Arbeitstag und schlägt in dieser sehr interessanten Folge einen Bogen von seinen Erlebnissen mit den Computerdinosauriern zur aktuellen Technik. Sehr unterhaltsam, sehr nerdig und auch ein wenig retro:

 

Wer als Altnerd die c’t schon lange kennt, dem wird vielleicht auch folgendes Video Freude bereiten: c’t: Die ersten Jahre – eine kommentierte Diaschau

TriOS#05: PropForth – Teil 1 & Teil 2

PropForth unter TriOS: Installation, Multitasking, Implementierung auf dem Hive-Computer

TriOS#04: Der Unbekannte

Er zieht im Hintergrund die Fäden: Der Programmloader im TriOS.

Inhalt:

1. Wie funktioniert der Programmloader und der TriOS Autostart?
2. Wie konfiguriere ich den Spin Compiler?
3. Wie kann ich TriOS komplett per Batch compilieren?
4. Wann verwende ich Batch, wann die IDE?
5. Programmbeispiel: TriOS Hallo Welt!
6. Programmbeispiel: Apfelmännchen

Link BST: http://www.fnarfbargle.com/bst.html

 

TriOS#3: Ladytalk

Wie kommunizieren Regnatix, Bellatrix und Administra im Hive? In dieser Folge werden wir dieses dunkle Geheimnis lüften!

 

Update#1: Editor #1

Habe mal wieder angefangen, einen Editor zu programmieren. Irgendwie fehlt ja sowas in TriOS und allgemein auf dem Hive noch. Na, mal schauen, wie weit ich dieses mal komme… 😉

 

 

Eines der ersten Hexagons – Der Kenbak-1

Was muss mein tekromantsiches Auge da erblicken: Der stumme Zeitzeuge eines antiken tekromantischen Rituals; John Blankenbaker bannte damals einen Computer in die Form eines schicken Hexagons. 😉

Aber Scherz beiseite, der Kenban-1 gilt als der erste Personal Computer. Da vor der Erfindung des Mikroprozessors enstanden, realisiert das Gerät seine Funktion mit einem ganzen Haufen TTL Chips und es gab natürlich auch keine Bildschirmsteuerung oder gar eine alphanumerische Tastatur. Diese Meisterleistung, die direkte und unmittelbare Verbindung von Tastatur und Bildschirm war Stephan Gary Wozniak „iWoz“ vorbehalten. Von dem Kenban-1 wurden nur 40 Stück gebaut (fast wie der Hive :), von denen auch nur noch 10 Geräte existieren. Entsprechend teuer sind diess Exemplare nun auch. Also schön euren Hive aufheben, das wird vielleicht auch mal eine Geldanlage, irgendwann, vielleicht… 😉

Ich bin gerade über dieses schmucke Gerät gestolpert, als ich mir zum wach werden am Samstagmorgen folgendes Video über „Strangest Computer Designs of the ’70s“ reingezogen habe… 

 

 

Trios#2: SOURCE Version – Quellen der Weisheit ;)

Was findet man wo in den Quelltexten von TriOS? In dieser Folge schauen wir etwas genauer hin. Aber gleich vorweg: Ich muss die Videos zur Source-Version von TriOS in mehrere Abschnitte aufteilen – wird sonst einfach zu lang.

Tekromantie – Fiktion oder Wirklichkeit?

Tekromantie – Fiktion oder Wirklichkeit?

Tekromantie, auch Technikbeschwörung oder Tekorakel genannt, ist eine weltweit sehr seltene, praktisch ausgeübte religiöse Form des Cyberpunk, … Continue reading ‘Tekromantie – Fiktion oder Wirklichkeit?’ »