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Haben se mal ’n bisschen Ram da?

Hier nun der Schaltplan und das Layout de Ram-Upgrade’s für Bellatrix. Entstanden ist diese Aufsteckplatine, weil ich unbedingt den Spectrum-Emulator auf dem Hive zum Laufen bekommen wollte. Wie im vorangegangenen Beitrag zu sehen, funktioniert der Emulator sehr gut und die kleine Zusatzplatine macht sicher auch noch andere Projekte möglich, welche momentan schlecht oder garnicht auf den Hive portierbar sind. Wie das TV-Signal über die VGA-Buchse auskoppelbar ist, wird im Bild „TV.jpg“ dargestellt (ebenfalls im Ordner). Die Pins sind dem Hive entsprechend von Port 8-11 anzupassen. Getestet wurde diese Auskoppelung noch nicht aber sie sieht funktionsfähig aus (teste ich noch).

Hier nochmal der Hinweis: es sind noch 4 Platinen übrig, für alle die Interesse haben. Sollte Mehrbedarf bestehen, wird eine Sammelbestellung organisiert.

Bellatrix-Ram-Upgrade 512kB (1087 Downloads)

NACHTRAG:Für alle, die das RAM-Upgrade nachbauen, die Platine im Foto (unten) wurde von mir falsch bestückt, was Stiftleiste und Propellerchip-Sockel betrifft. Richtig ist : links die Stiftleisten und rechts der Sockel (im Bild befindet sich der Sockel links, das funktioniert nicht und hat mir einige Nerven bei der Fehlersuche gekostet)

Es wird SPECTACULÄR… … es wird

Viele von uns werden ihn noch kennen, war er doch einer der populären Computer der 80ziger Jahre.Gemeint ist der ZX Spectrum der Firma Sinclair. Sicherlich war er nicht unbedingt der leistungsfähigste seiner Gattung, brachte es jedoch trotzdem zu einer relativ großen Verbreitung und hat für mich auch heute noch einen gewissen Charme. Um so interessanter fand ich die Idee aus dem amerikanischen Forum, diesen Rechenzwerg auf dem Propeller-Chip zu emulieren. Alles nötige sollte auch der Hive mitbringen, dachte ich zumindest. Leider ist das Konzept des Hive, was für andere Projekte durchaus von großem Vorteil ist, hier eher ein Hindernis. Der Ram, welcher vom Emulator benutzt wird befindet sich für diesem am falschen Platz (Regnatix). Um eine Emulation nicht nur als Machbarkeitsstudie sondern auch als nutzbare Software zu etablieren musste auch Bellatrix über Ram-Zugriff verfügen. Da keine Drohne an seinem kostbaren Hive herumlöten möchte, musste eine Lösung her, die notfalls auch wieder reversibel ist. Herausgekommen ist eine Zusatzplatine, welche in den Sockel von Bellatrix gesteckt, diesen mit 512kB externen Ram versorgt.

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Speccy

Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind erste Erfolge zu vermelden. Der Ram funktioniert und der Spectrum-Emulator in seinen Grundzügen ebenfalls. Einiges an Arbeit ist noch zu tun aber es sieht sehr vielversprechend aus oder findet ihr nicht? Wenn alles fertig ist, stelle ich die Quellen (Software, Schaltplan+Board-Layout) online. Wer Interesse hat, kann auch eine Platine zum Selbstkostenpreis von 8,50€ + 1,50€(Versand) bei mir ordern. Es sind noch 6 Platinen zu haben. Ach ja, einen wichtigen Hinweis muss ich noch geben, zur Steuerung der Adress-Latches wurden die TV-Port-Pins benutzt, was diese zur TV-Ausgabe natürlich unbrauchbar macht. Über einen Adapter lässt sich das TV-Signal aber auch über den VGA-Ausgang auskoppeln. Das wiederum erfordert Anpassungen in den entsprechenden TV-Grafiktreibern. Nichts ist umsonst, alles hat seinen Preis aber bekanntlich führen auch viele Wege nach Rom. Eine eventuelle Hive-2.0-Platine könnte diese Erweiterung mit aufnehmen, vielleicht sogar mit der Möglichkeit, das jeder Propellerchip Zugriff auf den Ram haben kann. Die Zeit wird es zeigen, bleiben wir gespannt. 🙂

 

 

zille9

 

NACHTRAG:Für alle, die das RAM-Upgrade nachbauen, die Platine im Foto (oben) wurde von mir falsch bestückt, was Stiftleiste und Propellerchip-Sockel betrifft. Richtig ist : links die Stiftleisten und rechts der Sockel (im Bild befindet sich der Sockel links, das funktioniert nicht und hat mir einige Nerven bei der Fehlersuche gekostet)

 

Der Emulator bei seiner Arbeit:

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Da Laddert’s di weg

Hier mal eine kleine Nebenbei-Assimilation. Die betagteren unter uns kennen vielleicht das Spiel „Ladder“ aus der Urzeit der Computer.Geladen wird unter TRIOS mit     bload ladder.bel oder unter Plexus einfach auf ladder.bel doppelklicken. Viel Spaß bei der Reise in die Anfänge der Computeranimation 🙂

zille9

Ladder

 

Ladder, Hive-Version (906 Downloads)

Die Qual der Wahl

Kleines Video zur Funktion des Bootselectors. Alles was gestartet wird befindet sich im Flash-Rom, die SD-Karte ist komplett leer. Man beachte die Umschaltgeschwindigkeit zwischen TRIOS und Plexus, die komplett andere Grafiktreiber benutzen. Der Trick ist, die Hive-EEPROM’s gegen 64kb Typen auszutauschen und beide Grafiktreiber in einem EEPROM unterzubringen. Wird ein Betriebssystem gestartet, wird der entsprechende Grafiktreiber entweder aus dem unteren oder oberen Bereich gestartet, ist um Längen schneller als von SD-Karte.

Plexus on Chip

Wer kennt es nicht? SD-Karte in den Hive , nanu das System startet nicht, warum? Falsche Karte… und welche war jetzt die mit dem TRIOS oder Plexus oder sonst was? Also rumprobieren, bis das System startet. Da sich auf meinem Arbeitstisch diverse SD-Karten tummeln, kommt es auch vor, das unterschiedliche Systemversionen auf selbigen wohnen. Das nervte mich so sehr, das ich mir überlegt habe, wie wäre es, wenn der Hive bootet, wenn nichts zum booten auf der SD-Karte drauf ist?

Ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber, mein Hive kann kein LAN (hab’s damals nicht bestückt, weil die Buchse nicht verfügbar war und Software auch nicht wirklich).Diese ungenutzten Pin’s sollte man doch sinnvoll nutzen können z.Bsp. mit einem Flash-Speicher-Chip. Nun sind die erhältlichen Krabbelkäfer nicht gerade in ein lötfreundliches Gewand gekleidet aber auch für SMD-abgeneigte (früher war das anders),wie mich gibt es auch hierfür eine Lösung. Im bekannten Ramschladen mit dem markigen Spruch 3..2..1..Deins gibt es zur Zeit einen niederländischen Anbieter, der solche Flash-Krabbler (von Winbond) auf einem kleinen Platinchen anbietet, was sich wieder leicht in eigene Projekte einlöten lässt (als Suchbegriff bitte „Windbond“ eingeben).Nach einigen Startproblemen war die Einbindung in Administra vollzogen und die ehemalige Netzwerkschnittstelle wurde zum 8Mbyte-Flash-Speicher.

Flash

Lange Rede, kurzer Sinn, Plexus startet bei mir komplett aus dem Flash, die eingelegte SD-Karte benötigt keine Startdateien mehr. Es wurden Routinen in die Regflash.spin eingebaut, die es ermöglichen nicht nur Programme von der SD-Karte zu starten sondern auch aus dem Flash und,wegen der Geschwindigkeit, aus dem E-Ram.

Bei Plexus sieht das so aus, das beim Start die Plexus.dll aus dem ROM in den Ram kopiert wird, was schneller ist als SD und Flash und alle anderen Programmteile starten direkt aus dem Flash.Außerdem entstand ein Update-Programm, welches alle neueren Dateien im Flash aktualisiert, um das System mit wenig Aufwand auf dem neuesten Stand zu halten.Ebenfalls entstanden, ist ein Boot-Selector, der es erlaubt beim Start zwischen den Betriebssystemen auszuwählen (TRIOS oder Plexus).

Findet Ihr die Idee für die breite Anwendung interessant oder wäre das nur was für Hive-Verrückte? Mir persönlich gefällt die neue Funktionalität recht gut und ausbaufähig ist sie sicher auch noch. Schreibt Eure Meinungen dazu, ich bin gespannt 😉

Zille9

Voll retro, der Hive-Cube in freier Wildbahn

Zu neunzig Prozent fertiggestellt, taucht der Hive-Cube als Disco-Würfel seine Umwelt mit Retroklängen in ein bizarres Lichtspiel im Stile der 80ziger Jahre. Ich find’s cool, obwohl mir wahrscheinlich auf Dauer bei derartigem Lichtgewitter einige Synapsen flöten gehen könnten. Glücklicherweise hat der Herrgott zur Abwendung derartiger Verluste den Ausschalter geschaffen und so fühle ich mich relativ sicher vor Hirntaubheit. Und selbst wenn, na und, n’bisschen bekloppt muss man in der heutigen Zeit schon sein, warum sollte man sonst mit einer selbst zusammengelöteten Zauberkiste wie dem Hive seine kostbare Freizeit verplempern? Wird man doch an jeder Ecke mit Quadrupelcore-Super-Monster-Mega-Tätärätä-Tabletten oder Handyputer beworfen, einer besser als der andere, mit Funktionen, die auch meine Uroma schon nicht brauchte. Da ist der Hive ganz anders, nämlich doof und das ist gut so. Alles, was mein Hivechen kann, hat er von mir gelernt, können wir Drohnen sagen und mich umschlingt eine wohlige Vaterliebe bei diesem Gedanken. Ja, mein Hive ist wie mein Sohn (ich gehe davon aus, das der Hive männlich ist!?) .Am Anfang zu nichts zu gebrauchen aber nach und nach wachsen seine Fähigkeiten. Noch ist er ein kleines Kind, arbeiten wir daran, das er erwachsen wird.

In diesem Sinne….Zille9

 

Das Basic-Gefühl

Kannte ich noch nicht, finde es aber ziemlich lustig und irgendwie beschleicht mich da so ein anheimelndes Gefühl… 😉

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Von der Platine zum Retro Style Computer in 9 Minuten!

Das ganze Aufbau Tutorial des Hive Computers als Speedrun in rasanten 9 Minuten – und zack war der Rechner fertig! 😉

Nun ja, ich musste das einfach mal zusammenschneiden, bevor ich die Rohdaten fachgerecht im Datenmüllendlager entsorge. 🙂

Gehäusebau mit FR4 Leiterplattenmaterial

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In diesem Artikel auf Hackaday werden zu diesem interessanten Thema einige hilfreiche Tipps gegeben.

Diese ganze Technik mit FR4 ist mir selbst aus der Vergangenheit nur zu bekannt. Ich habe das zu sozialistischen Zeiten mangels passender Gehäuse sehr oft gemacht, allerdings nie in einer solchen Qualität. Allerdings war das auch noch zur Schul- und Lehrzeit und mit primitivsten Mitteln.

Hier man einige meiner Retrobeispiele mit FR4 Gehäuse aus meiner tiefsten Vergangenheit:

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Das erstere Beispiel ist ein Digitalmultimeter. Das aufgesteckte Modul ist ein Signalgeber und eine Impulsfalle, um zum Beispiel kurze Resetimpulse oder ähnliche Signale sicher diagnostizieren zu können. Man beachte die Schalter, denn auch diese waren Eigenbau! 🙂 Ansonsten das übliche: verstellbarer Sichtschutz und integrierter Geräteständer… 😉

Das zweite Beispiel ist ein (immer noch) funktionierender Joystick mit Dauerfeuerautomatik. Das Kugelgelenk habe ich aus einem alten Deoroller gebaut und auch der Steckverbinder für meinen geliebten Atari XL war mangels Sub-D 9 Buchse ein Eigenbau.

Nun ja, zumindest habe ich bei dem Artikel auf Hackaday wieder Lust bekommen auf solche Konstrukte.

Hive auf Facebook

fb-hive

Für alle einsamen Drohnen auf Facebook habe ich nun auch ein Kollektiv eine Fanseite für eine erfolgreiche Assimilation erstellt.

Kleine Korrekturen erhalten die Freundschaft ;)

Jeder der die diversen Beispielsprogramme von Trios-Basic ausprobiert hat, wird im Programm „Window.Bas“ eine seltsame Darstellung der Fenster im 2. und 3.Beispiel festgestellt haben. Diese ungeschickte Fensterkonstellation rührt aus einem Fehler in Zeile 100 (hier wird der Speicherbereich für die zu ändernden Fenster-Tiles festgelegt) her. Der Wert „a=#7E400“ ist auf „a=#7E900“ zu ändern (und wieder abspeichern). Durch interne Speicherverschiebungen hätte dieser Wert angepasst werden müssen, das habe ich übersehen, sorry. Die Fenster sollten dann so, wie abgebildet aussehen.W2Beispiel 2

W3Beispiel 3

Zille9

 

Es ist geschafft :-) ***** TRIOS-BASIC Version 3.1 steht zum Download bereit *****

Deckblatt

 

Endlich ist es soweit, TRIOS-BASIC in der Version 3.1 steht nun zum Download für alle Basic-Fan’s bereit. Wie schon in vergangenen Artikeln zu lesen war, wurden die Grafikfähigkeiten dramatisch verbessert. Insgesamt stehen 5 verschiedene Grafikmodi zur Verfügung und sollten fast jeden Bedarf abdecken. Als besonderes Highlight ist der Im-und Export von Grafiken als BMP-Datei (Import zur Zeit nur im Modus 4, Export im Modus 2-4).

Die Neuerungen im Überblick

-Die Syntax wurde weitestgehend dem Basic-Standard angepasst, um die Portierung von Fremdprogrammen zu erleichtern.

-Variablennamen dürfen jetzt bis zu einer Basiczeile lang sein (es werden aber nur die ersten beiden Zeichen ausgewertet).

-die Länge von Strings darf ebenfalls Basiczeilenlänge annehmen

-Mathematische Funktionen entsprechen ebenfalls dem Standard.

-Es wurden umfangreiche Befehle zur Bitmanipulation integriert

-Insgesamt stehen 5 Grafiktreiber für Tiles, Bilder und Pixelgrafiken zur Verfügung

-Es kann auch innerhalb eines Basicprogramms zwischen den verschiedenen Grafikmodi gewechselt werden

-Stringschreibweise entspricht ebenfalls dem Standard

-Bildschirmschnappschüsse können im Modus 2 bis 4 als BMP-Datei gespeichert werden

-im Modus 4 können BMP-Dateien importiert werden

-Die Darstellung im Modus 0 (Standardmodus) wurde komplett auf Tilefonts umgestellt, ein Umschalten auf den Propellerfont ist aber möglich

-Die Hilfefunktion musste aus Platzgründen entfernt werden

-diverse Fehler wurden beseitigt

 

Ich wünsche euch viel Spaß mit der neuen Version.

TriOS-Basic (605 Downloads)